Test Sportdrinks: Teil 11 “PowerBar Fuel Up”

PowerBar Fuel UpHeute ist nicht nur Ostermontag, sondern auch Sportdrink-Test-Tag. Dieses Mal habe ich „PowerBar Fuel Up“ getestet. Da gestern ein 25km-Lauf auf dem Programm stand, waren dies natürlich optimale Testbedingungen. Da PowerBar eine führende Marke bei Sporternährung ist, habe ich mir Fuel Up extra dafür aufgespart. Ob meine hohen Erwartungen erfüllt wurden?

Beschreibung
Isotonisches Sportgetränk für Hochleistungssportler mit Zuckerarten und Süßungsmitteln, Magnesium und Vitamin B1. Funktionelle Flüssigkeitsversorgung durch die isotonische Zusammensetzung. Enthält Vitamin B1 & Magnesium für schnelle Energiefreisetzung.
(www.powerbar.de)

Inhaltsstoffe (orange)
Natürliches Mineralwasser, Invertzuckersirup, Fruktose, Maltodextrin, Traubenzucker, Säuerungsmittel: Citronensäure, Natriumchlorid, natürliches Aroma, Magnesiumcarbonat, Konservierungsstoff: Kaliumsorbat, Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure, Trikaliumcitrat, Süßstoff (Acesulfam K, Aspartam), Farbstoff (Beta-Carotin, echtes Karmin), Vitamin B1. Enthält eine Phenylanalinquelle.

Nährwerttabelle (pro 100 ml)
Brennwert: 88 kJ / 21 kcal
Eiweiß: < 0,1 g Kohlenhydrate: 4,9 g (davon Zucker: 4,4 g) Fett: < 0,1 g Natrium: 0,04 g Ballaststoffe: < 0,1 g Vitamin(e) B1: 0,21 mg Magnesium: 18 mg Geschmack (Orange)
PowerBar Fuel Up schmeckt etwas künstlich nach Orange. Es erinnerte mich wie bei Gatorade sofort an eine Orangen-Limo, die man sich aus Pulver und Wasser selbst anrühren kann. Da auf die Kohlensäure verzichtet wurde, läßt sich Powerbar Fuel Up gut trinken.

Wirkung
Trotz des nicht ganz so überzeugenden Geschmacks, beinhaltet PowerBar Fuel Up doch alles, was der Körper benötigt. Mein Durst wurde gut gestillt und auch mein Energiespeicher wurde aufgefüllt.

Verpackung
Die Flasche ist aus durchsichtigem Plastik und hat im oberen Drittel ein paar Vertiefungen, was sie dadurch gut griffig macht. Die Flasche einen typischen Pull-Push-Verschluß, durch dessen Ventil die Flüssigkeit aber deutlich schlechter zu trinken ist, als bei den Konkurrenten. Man muß schon extrem saugen oder drücken, damit was rauskommt.

Preis
Ein Flasche mit 0,5l kostet 1,52€, was einem Literpreis von 3,04€ entspricht.

Fazit
Geschmacklich konnte PowerBar Fuel Up zwar nicht ganz überzeugen, was aber Inhalt und Wirkung anbelangt jedoch sehr. Auffällig ist der hohe Magnesium-Anteil von 18 mg. Der Körper wird gut versorgt. Negativ aufgefallen sind das Ventil (läßt nur wenig Flüssigkeit durch), der Geschmack und der hohe Preis. Aber beim wichtigsten Punkt, bei der Versorgung, konnte PowerBar Fuel Up überzeugen. Für Wettkämpfe ok, aber für das alltägliche Training eher ungeeignet, da einfach zu teuer.

3.5 Sterne

6 Kommentare zu “Test Sportdrinks: Teil 11 “PowerBar Fuel Up”

  1. Brennr Autor des Beitrags

    @ markus
    Ja, da gebe ich Dir Recht. Für Wettkämpfe vielleicht noch ok, aber für das alltägliche Training einfach zu kostspielig.

  2. Heiko

    @markus: Trinke vor deinem Wettkampf keine außergewöhnlichen Sachen, die dein Körper nicht kennt. Bleibe bei dem, was du bisher auch beim/nach dem Sport trinkst/getrunken hast. Alles andere ist Unfug.

  3. Brennr Autor des Beitrags

    Es stimmt, was Heiko sagt. Keine Experimente bei Wettkämpfen. Neue Sachen immer im Training erst testen. Jeder Körper reagiert anders. Und beim Wettkampf möchte man keine negativen Überraschungen.

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