FixPoints – Magnete für die Startnummer

Quelle: fixpoints.deWelcher Läufer kennt das nicht? Man hat gerade die Startnummer abgeholt und möchte diese nun am Lauf-Shirt anbringen. Hierfür liegen den Startunterlagen vier Sicherheitsnadeln bei. Allerdings macht man damit nicht nur unschöne Löcher ins Shirt, sondern verzweifelt oft schon an der Anbringung selbst. Vor allem kurz vor dem Start. Doch nun gibt es mit „fixpoints“ eine Alternative, die dem Ganzen Abhilfe schaffen kann. Ich habe sie getestet und möchte kurz von meinen Erfahrungen berichten.

Beschreibung:
Bei „fixpoints“ handelt es sich um vier kleine, mit jeweils einem Gegenstück versehene, Magneten. Diese sind trotz ihrer geringen Größe sehr stark und dennoch sehr leicht (ein Paar 3,1g, das Set 12,4g). Die Gegenstücke sind sehr flach, da diese an der Innenseite des Lauf-Shirt angebracht werden und somit nicht stören. Die Magnete selbst werden an der Außenseite befestigt und sind mit einer Plastikkappe versehen, die in sechs verschiedenen Farben (schwarz, weiß, rot, gelb, blau, orange) erhältlich und austauschbar sind.

Befestigung:
Das Anbringen der Startnummer mit den Magneten ist denkbar einfach. Allerdings empfiehlt es sich, dies vor dem Wettkampf einmal getestet zu haben. Wenn man sich dabei an die kurze und bebilderte Anleitung des Herstellers hält, hat man den Bogen schnell raus. Wichtig ist meines Erachtens dabei, dass man darauf achtet, welche Hand was zu tun hat.

Wettkampftauglichkeit:
Theorie ist eine Sache. Doch wie sieht der Einsatz im Wettkampf aus? Ich habe „fixpoints“ bei einem Halbmarathon getestet. Ich hatte jedoch den Fehler gemacht und das Anbringen der Magnete zuvor nicht getestet. Auch die Anleitung schaute ich mir im Vorfeld nicht an. Und so gestaltete sich das fixieren der Startnummer etwas schwieriger als nötig. Wenn man sich jedoch an die Anleitung hält, geht das Ganze in ca. einer Minute über die Bühne. Beim Lauf selbst hatte ich keinerlei Probleme mit den „fixpoints“. Ich war ehrlich gesagt etwas skeptisch, ob die Magnete halten oder nicht verrutschen. Meine Zweifel waren unbegründet. Nach den 21 Kilometern waren die Magnete an der selben Stelle wie vor dem Lauf und deren Gewicht war während des Laufs nicht zu spüren. Hinzu kommt, dass die Pulsmessung in keinster Weise beeinflusst wurde. Von daher „Test bestanden“.

Hinweis:
Der Hersteller weist darauf hin, dass Menschen mit Herzschrittmachern „fixpoints“ nicht nutzen dürfen. Außerdem soll man alle Dinge von den Magneten fernhalten, die bekannt für ihre Empfindlichkeit sind (z.B. EC-Karten, elektronische Speichermedien, usw.).

Preis:
Für 9,90€ sind die vier „fixpoints“ auf der Herstellerseite (www.fixpoints.de) erhältlich.

Fazit:
Die „fixpoints“ sind eine sehr gute Alternative zu den sonst üblichen Sicherheitsnadeln. Sie schonen das Lauf-Shirt, sind einfach anzuwenden, halten sicher die Startnummer und kosten nicht die Welt. Zwar gibt es als weitere Alternative noch Startnummerbänder, doch diese sind meiner Meinung nach eher störend und inzwischen bei manchen Laufveranstaltungen sogar nicht mehr erlaubt. Daher kann ich „fixpoints“ uneingeschränkt empfehlen, wobei man dennoch die Hinweise des Herstellers beachten sollte (Stichwort „Transponder-Chip“).

Bilder:
Zieleinlauf Badenmarathon 2010 fixpoints fixpoints

Video:

14 Kommentare zu “FixPoints – Magnete für die Startnummer

  1. Sinuslaeufer

    Es gibt ja nichts was es nicht gibt!
    Was mich aber mal interessiert warum man Startnummernbänder nicht mehr erlaubt? Welchen Sinn hat das? Ich finde sie eigentlich ganz praktisch.

  2. Simon

    Ich laufe nur noch mit Startnummernband, welches ich in Triathletenmanier sehr tief und locker trage.
    Dort stört es überhaupt nicht und die Nummer kann bereits in Ruhe Zuhause befestigt werden. In der Not kann man auch noch etwas dran anbringen (Gel, GPS, Telefon, Flasche Bier …).

  3. Eddy

    Danke für den Tipp! Ich hatte bishlang einen Gurt mit „Befestigunsdingern daran“ benutzt, aber da stimmt der Abstand der „Befestigungsdinger“ leider nicht. Darum werde ich die FixPoints mal ausprobieren. – Coole Video-Anleitung!

  4. marcus

    Sehr schöner Beitrag. Für 10 EUR probiere ich das mal aus. Ob sie wirklich halten, da bin ich immer noch skeptisch.
    Zum Thema Startnummernbänder:
    „Die Startnummer ist auf Brusthöhe zu tragen“ Dieser Satz in der DLV-Wettkampfordnung ist der Aufhänger für das Nicht-Schönfinden von Startnummernbändern. Zum Leidwesen der Veranstalter tragen viele ihre Nummern auf Bauchhöhe oder noch tiefer. Einige tragen sie an der Seite in Hüfthöhe – You get the picture.
    Laut FAQ des Frankfurt Marathons ist die Startnummer die lukrativste Werbefläche. Der Sponsor will seinen Namen gut sichtbar bei allen Läufern sehen.

  5. Torsten

    Scheinbar halten die Dinger, aber trotzdem würde mich das ablenken beim Laufen. Da hätte ich das Problem mit dem „Kontrollzwang“. Ständig schauen ob noch alles da ist.

  6. RunningDan

    Schön, dass sich mal ein Unternehmen Gedanken über die Befestigung der Startnummern macht. Ich habe bisher auch immer auf die guten alten Sicherheitsnadeln zurückgreifen müssen. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal ebenfalls die FixPoints testen.

  7. Theo Raser

    So ein Scheiß brauch kein Mensch.Wer mit einfachen Sicherheitsnadeln nicht zurecht kommt,soll Pilze sammeln gehen aber nicht bei einem Volkslauf mitlaufen.

  8. Theo Raser

    Löcher im Shirt, 🙄 na ja ,ich laufe seit 6 Jahren im Vereinssinglet ,immer mit Nadeln befestigt und es ist immer noch ganz 😆

  9. Peter

    Also meine Frau und ich haben die Magnetbefestigungen mal beim Lauf um den Wolfgangsee erworben – allerdings für 6 Euronen per Satz! Eine super Befestigungsart, ohne irgenwelche Schäden amShirt!! Leider haben wir einen Satz vermöhlt – den werde ich mir jetzt bestellen – auch wenn er 10 Euro kostet, es ist die Sache wert. Und Theo – den Scheiss mit dem Pilze sammeln kannst du stecken lassen, ich laufe auch schon 40 Jahre – die Magnete haben mich überzeugt!
    Sehen wir uns mal irgendwo beim Start, wie wär es 2014 am Rennsteig??
    Peter

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