OP or not OP?

@ julien tromeur - Fotolia.comInzwischen sind fünf Wochen vorüber, seitdem ich mir einen Bandscheibenfall zugezogen hatte. Dadurch wurde meine rechte Wade und mein rechtes Knie taub. Außerdem verursachte dies noch einen Kräfteverlust im rechten Oberschenkel. Nach einem MRT sowie einem Besuch beim Neurologen war klar, der Vorfall ist doch folgenschwerer, als ich anfangs dachte.

Was kam dabei raus? Das MRT offenbarte eine Bandscheibe (L4/5), die auf die Nervenbahnen drückt. Daher das Taubheitsgefühl und den Kräfteverlust im rechten Bein. Die Untersuchung beim Neurologen bestätigte dies. Die Elektroimpulse flossen am rechten Bein verzögert. Außerdem stellte man fest, dass mein Spinalkanal sehr eng ist. Beinahe zu eng. Dadurch bekomme ich aber immer sofort Probleme, wenn die Bandscheibe auch nur leicht herausragt. Es ist kein großer Puffer zum Spinalkanal.

Doch was bedeutet dies nun? Zunächst muss sich der aktuelle Zustand wieder normalisieren. Doch die Chancen sind 50:50, dass dies ohne eine Operation erreicht werden kann. Mein Orthopäde meint allerdings, dass er recht zuversichtlich sei und dies mit der konservativen Methode (Physiotherapie & Krankengymnastik) möglich wäre. Ich muss jedoch sehr geduldig sein. Es kann mehrere Monate dauern, bis sich die Bandscheibe wieder zurückgeschoben hat und die Nervensignale normal fließen. Allerdings kann es auch sein, dass sich meine Wade und mein Knie für immer taub anfühlen werden. Daran würde ich mich mit der Zeit jedoch gewöhnen, meinte der Orthopäde. Im schlimmsten Fall kann es auch sein, dass der Kräfteverlust im Oberschenkel bleibt. Dies würde ich jedoch nicht akzeptieren, denn dies würde bedeuten, dass ich nie wieder im Wettkampftempo laufen könnte. Dann müsste ich doch unter’s Messer. Allerdings gibt es auch dafür keine Garantie, dass danach alles wieder in Ordnung ist.

Wie sieht es nun nach fünf Wochen aus? Das Taubheitsgefühl in der Wade ist etwas weniger geworden. Vielleicht habe ich mich aber auch nur daran gewöhnt und bilde es mir ein. Das Knie ist weiterhin taub und wirkt auch ein wenig steif. Die Kraft im Oberschenkel ist etwas zurückgekommen. Zumindest kann ich wieder relativ normal gehen und sacke nicht sofort beim Treppensteigen ein. Dennoch bin ich skeptisch, ob das alles wieder wird. Falls doch, gilt es den Rücken zu stärken, damit ich nicht mehr ganz so anfällig bin. Allerdings wird sich solch ein Vorfall nie ganz vermeiden können.

Was kann ich noch tun? Beim Orthopäden habe ich eine Broschüre zu „SpineMED“ gesehen. Dabei handelt sich um eine konservative Behandlungsmethode bei lumbaler und zervikaler Bandscheibenerkrankung und Diskusdegeneration. Hört sich sehr vielversprechend an und mein Orthopäde hat ein solches Gerät. Leider werden die Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, obwohl diese deutlich geringer sind, als die Kosten einer Operation. Mein Orthopäde erzählte mir von einem Patienten, der vor einer Bandscheibenoperation stand und vorher noch aus eigener Tasche eine SpineMED-Behandlung bezahlte. Diese war so erfolgreich, dass er nicht mehr operiert werden musste. Seine Krankenkasse übernahm nachträglich die Kosten. Und dies werde ich nun vorab versuchen. Ich mache meiner Krankenkasse klar, dass mir ein OP droht (basiert ja nachweislich auf Fakten) und ich gerne diese SpineMED-Behandlung versuchen möchte. Vielleicht klappt es ja. Falls dies so wäre, dann hätte ich 20 Behandlungen (à 75€) inklusive einer Eingangs- und Abschlussuntersuchung (300€). Insgesamt würde diese Behandlung 1.800€ kosten. Nicht gerade wenig, aber es könnte helfen. Falls meine Krankenkasse die Kosten jedoch nicht übernehmen würde, dann müsste ich mir überlegen, ob ich diese Behandlung vielleicht aus eigener Tasche bezahlen. Sponsoren können sich dann gerne bei mir melden…

Wie geht es nun weiter? Ich werde weiter meine Physiotherapie machen und im Anschluss die Krankengymnastik. Laufen darf ich, allerdings nur langsam und ich soll es nicht übertreiben. Mehr als fünf, sechs Kilometer schaffe ich zur Zeit sowieso nicht. Generell täte die Bewegung aber gut und wäre förderlich. Zuhause mache ich zudem noch meine Übungen, die mir mein Physiotherapeut gezeigt hat. Vom Orthopäden bekam ich ein Atest ausgeschrieben, dass ich auf der Arbeit einen rückengerechten Stuhl und einen höhenverstellbaren Schreibtisch bekomme. Ansonsten nehme ich weiterhin Diclofenac, damit die Entzündung bzw. Reizung zurückgeht. Zum Glück reagiert mein Magen bis jetzt nicht empfindlich darauf.

Ziele und Pläne für 2011? Im Moment keine. Ich will in erster Linie wieder fit werden. Alles andere kann warten. Daher denke ich nicht an irgendwelche Laufveranstaltungen, wenn ich noch nicht einmal weiß, ob ich je wieder daran teilnehmen kann. Ich möchte nicht all zu schwarz sehen, aber es bringt auch nichts, wenn ich mich jetzt schon für Laufveranstaltungen anmelde oder mir bestimmte Ziele setze und ich letztendlich enttäuscht bin, weil meine Genesung noch nicht so weit fortgeschritten ist. Eventuell würde ich mich damit auch zu sehr unter Druck setzen. Manchmal mag eine Anmeldung motivierend sein, aber im Moment ist mir nicht danach. Sollte sich mein Zustand bessern, kann sich dies auch ändern. Doch jetzt werden erst einmal kleine Brötchen gebacken…

PS: Es tut mir leid, dass ich derzeit nicht ganz so aktiv im Netz unterwegs bin (Artikel & Kommentare, Twitter,..). Es fällt mir gerade etwas schwer, über’s Laufen zu schreiben.

17 Kommentare zu “OP or not OP?

  1. Ralf Marathon

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du wieder fit wirst und bleibe dir in jedem Fall als Leser treu!!

  2. Christian

    Ich hoffe, dass bei dir bald alles wieder ganz in Ordnung kommt. Schließlich tritt doch alles in den Hintergrund, wenn die Gesundheit einen im Stich lässt.
    Ich wünsche dir die notwendige Geduld und das die Genesung nicht allzu lange auf sich warten lässt.

    Viele Grüße
    Christian

  3. Mario

    Erstmal wünsche ich ein frohes und gesundes neues Jahr!

    Du wirst Dein „Problem“ mit Sicherheit in den Griff bekommen! Allein schon wie Du die Sache angehst, zeigt doch, daß Du auch hier bereit bist zu kämpfen. Ich denke, das Wichtigste ist jetzt, nicht die Nerven zu verlieren und geduldig zu sein. Aber jeder weiß auch, wie leicht das gesagt ist!

    Und wenn Du nicht übers Laufen schreiben möchtest, dann schreib über alles andere, was Dir wichtig ist.

    Alles Gute!

  4. Evchen

    Lieber Christian, erstmal wünsche ich Dir ein frohes neues Jahr!
    Ja, froh, denn ich denke, Du wirst auch dieses Jahr viele schöne Momente haben.
    Kopf hoch und dranbleiben! Das wird schon. Geduld ist ein Arschloch, aber meines Feindes Feind….

  5. Pierle

    Geduld-haben-müssen ist wirklich ein Arschloch 😉

    Ich drück dir die Daumen, dass es bei dir flott wieder besser wird.

  6. Chris

    Gute Besserung & frohes Neues. Falls sich im Laufe des Jahres dein Zustand bessert und eine Wettkampfteilnahme zulässt, aber keine in Sicht ist, organisieren wir für dich den 1. Anbrennrun 2011!

  7. An-Kas

    Ich drücke auch ganz feste die Daumen, dass es vielleicht doch ohne OP und mit Übernahme der alternativen Behandlungsmethode funktioniert!
    Auf der Arbeit habe ich aufgrund von Rückenproblemen den „Capisco“ von Hag, der ist zwar ein wenig ungewöhnlich, habe seitdem aber keine Schwierigkeiten mehr…
    Halt‘ die Ohren Steif! Das wird schon!
    LG

  8. Henrik

    Ich beneide dich nicht um die Situation und wünsche dir von Herzen gute Besserung! Und so überlegt, wie du die Genesung angehst, bin ich optimistisch, dass es funktioniert. Die 1.800 EUR sind eine Menge Geld, aber jeder Cent davon ist die beste Investition, die du jemals getätigt hast.

  9. markus

    Es gibt Leute die geben lieber 1000 Euro für Felgen, wie für Ihre Gesundheit aus…. soll jetzt nicht auf dich bezogen sein, aber will damit sagen, dass 1.800 Euro vielleicht weh tun, aber es ja um deine Gesundheit geht!

    Drück dir die Daumen, wünsche dir alles gute für deine Gesundheit und 2011!

  10. Zoidberg

    Hi, hab gerade – als ebenfalls fast identisch Betroffener – den Artikel hier gefunden. Mich interessiert: Haben Sie die SpineMED Therapie durchgeführt? Mit welchen Ergebnis? Ich selbst zahle gerade mit meinem gesamten Ersparten (weil auch meine private Krankenversicherung den SpineMED nicht bezahlen will) eine solche Therapie und werde dafür noch jeden Tag fast 200km hin und her gefahren. Habe bisher 6 Mal auf dem Ding gelegen, spüre leider noch keinerlei Effekt. Der Verdacht, dass es einfach nur eine gut gemachte Geldmaschine für behandelnde Therapeuten ist, liegt natürlich die ganze Zeit in der Luft. Behaupten können die ja viel, wieviele Erfolge damit schon erzielt wurden, leider findet man keine echten Patientenberichte im Web. Ich habe natürlich immer noch große Hoffnung bald endlich eine Besserung zu spüren, aber noch ist meine Wade taub und verspannt und mein Oberschenkelmuskel baut weiter ab. Tja… Also: Gibts wirkliche Erfahrungen von echten SpineMED Usern ❓

  11. Brennr Autor des Beitrags

    Danke für eure lieben Worte und den Zuspruch. Meinem Rücken geht es inzwischen soweit gut, dass ich wieder schmerzfrei laufen kann. Dennoch ist noch nicht alles 100%ig fit. Jetzt darf ich nur nicht den Fehler machen und damit zufrieden zu sein.

    @Zoidberg: Nein, ich habe die Therapie nicht durchgeführt, da meine Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen wollte. Das Taubheitsgefühl und der Kräfteverlust verschwanden irgendwann ganz plötzlich, sodass dieses Thema nicht mehr so akut war. Dennoch klingt die Methode für mich plausibel und ich würde gerne diese Therapie machen. Aber 1.800€ sind nicht gerade wenig. Der Effekt tritt eventuell erst verzögert ein, da sich die Bandscheiben und die Nerven erst erholen müssen. Und mein Orthopäde meinte, dass 20 Sitzungen nötig wären. Haben Sie noch etwas Geduld. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass der erhoffte Effekt noch eintritt. Ich würde mich über Ihre Erfahrungen freuen.

  12. Zoidberg

    Hi, es freut mich ungemein zu lesen, dass es auch von selbst wieder heilen kann. Irgendwie finde ich sonst nur Horrorgeschichten mit komplikativen OP’s, Lähmungen, Rückfällen, etc diesbezüglich im Web. Aber das ist eigentlich klar, wems wieder gut geht, der hört meist auf sich mit dem Thema zu befassen. Ich weiß, man sollte aufhören Tag und Nacht im Internet nach den eigenen Krankheiten zu suchen, damit kann man sich gut quälen 🙂
    Jedenfalls werde ich auf alle Fälle nach abgeschlossener SpineMED Behandlung hier und in gängigen Bandscheibenforen über meine Erfahrungen damit berichten. Ich hoffe positiv. Teuer genug ist es wirklich und ich bleche das auch aus der eigenen Tasche – mit der Fahrerei komme ich auf weit über 2000 Euro – meine Versicherung ist total inkooperativ, läßt mich hängen wo sie kann und schindet Zeit, weigert sich wo es geht. Ich nenne jetzt noch nicht den Namen der PKV, aber wenn die sich wirklich weiterhin als unbrauchbar erweist, latsche ich das später ebenfalls im Web breit. Es tut neben den eigentlichen Schmerzen auch noch wirklich weh im Portemonnaie…

  13. Eva

    Hallo Zoidberg,

    ich bin selber Betroffene mit schlimmen Schmerzen in der LWS: Habe viel ausprobiert und war jetzt einmal im Spinemed. Ich finde die behandlung sehr schmerzhaft. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dabei nichts Schlechtes passieren kann. ich kam nach der Behandlung kaum von dem Tisch hoch. Wie sind Deine Erfahrungen mit Spinemed? Wieviele Sitzungen hattest du? Bitte berichte mir deine abschließende beurteilung? Hattest du nebenwirkungen? Hat es dir letztendlich nach vielen Sitzungen doch etwas positives gebracht? Hoffe, du kannst diese zeilen lesen und mir antworten!
    liebe grüsse
    Eva

  14. Isolde

    hatte im dez 011 doppelten bandscheibenvorfall L4/L5 mit Druck auf die Nervenwurzel mit Sequester.Konnte kaum mehr laufen und stand unter starken
    Schmerzmtteln.Laut Orthop. u.Neurolg. eigentlich ein Fall zum operieren. Ich habe mich ohne zu überlegen für Spine Med entschieden,operieren kann man immer noch.Habe erst 2 Einspritzungen in den Wirbelkanal bekommen a) 80.- Euro, wonach die Schmerzen schon deutlich weniger wurden und ich schon die Schmerztabl. absetzen konnte.Hatte 20 Spine Med a) 75.- Euro.Für Vor- u. Nachgespräch keine Kosten! Bereits nach 5 Behandlungen war ich Schmerfrei!
    Nun gehts weiter mit Physio u. Muskelaufbau.Ich würde es jedem nur empfehlen!! Bin nun nach 2 1/2 Monaten wieder arbeitsfähig. Mir ist als hätte ich so einen schweren Bandscheibenvorfall nie gehabt. Von Nebenwirkungen keine Spur. Drück Euch allen die Daumen.

  15. Zoidberg

    Hi, ist zwar jetzt schon lange her, aber ich berichte: Ich hatte ingesamt 25 SpineMed Anwendungen. Dabei habe ich gelernt, dass es sehr wichtig ist, dass die Person, die einen „einspannt“ das auch richtig macht. Einige Arzthelferinnen konnten das nicht gut und ich bin immer verrutscht oder es tat was weh, weil die Beckenklammern an die falsche Stelle geschraubt wurden. Das Ding ist natürlich eine Geldmaschine für die Praxis, die es hat. Jedenfalls im Endeffekt hat es mir nicht geschadet, ob es wirklich geholfen hat kann ich aber auch nicht sagen: Meine akuten Vorfälle sind jetzt fast 1 Jahr her und ich habe immer noch etwas Schmerzen und teilweise leichte Taubheit und Spannungsgefühl in einem Bein. Operation wurde aber von mehreren Orthopäden/Neurologen als nicht angezeigt bzw zu riskant abgetan. Abschließend kann ich jedenfalls zum SpineMed sagen, dass es keine Wundermaschine ist. Wenn die Krankenversicherung die Behandlung bezahlt (meine hat es letztendlich doch zu 80% erstattet) würde ich die Behandlung trotzdem weiterempfehlen. Allerdings nur wenn ein SpineMed in der Nähe ist. Ich bin dafür je 100km hin und 100km zurück gefahren worden. Das war übertrieben und die Fahrerei hat vermutlich mehr geschadet als der SpineMed geholfen hat. Es ist übrigens aber auch bekannt: Ein Bandscheibenvorfall baut sich, wenn man nur genug Zeit hat und die Ursachen entfernt (Übergewicht, kein oder falscher Sport, saure Ernährung, Rauchen), in einigen Monaten von selbst ab. Einfach warten geht aber nicht, vor allem nicht wenn man Lähmungen hat. Da muss man individuell sehen, was akut am besten ist. Mir gehts jedenfalls jetzt etwas besser, lange nicht gut. SpineMed würde ich im Nachhinein nicht überbewerten – Wenns akut ist klammert man sich gern an solche Optionen. Habe ich ja auch gemacht. Wenn die akuten massiven Schmerzen vorbei sind, ist mit Sicherheit viel (3 Mal die Woche) und gute Krankengymnastik+Manualtherapie eine große Hilfe. Ich wünsche allen, die auch hier durch die Suche nach „SpineMed“ gelandet sind jedenfalls ne gute Besserung.

  16. N. Radicevic

    Hallo

    Ich hatte über ein Jahr lang Ischias Nerv Schmerzen und das mit 25. Bin Serbe, lebe in der Schweiz und Kick boxe, ergo ist für mich der Körper – wie für viele anderen – extrem wichtig. Ich war bis zuletzt verzweifelt und habe mich fast aufgegeben. Bei jedem Schlag schletzte mir ein Impuls durch den Nerv bis runter in den Fuss.

    Auf jedenfalls verlief die Story so, dass ich mich beim Chiropraktiker meldete und er mich seither auf dem SpineMED behandelt. Und siehe da, der Schmerz ist weg. Einzig habe ich noch eine schwache untere Rückenmuskulatur, dadurch fühlt sich der untere Rückenbereich etwas unstabil an. Daran kann man aber durch Kraftsport arbeiten.

    Ich bin normalerweise nicht der Blog oder Forumsposter, aber weil ich weiss wie belastend das sein kann, habe ich mich entschieden zu Helfen und einen Bericht zu schreiben.

    Die Behandlung war für mich schmerzfrei, auch bei akuten Schmerzen. Tipp: die zwei Metall“dinger“ auf den Seiten sollten oberhalb des Hüftknochen sein, so dass sie dich runterziehen und „dehnen“ – so werde zumindest ich darauf befestigt.

    Viele Grüsse

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