7 Wochen ohne Ausreden

© Ivan Trucic - Fotolia.comHeute ist Aschermittwoch und die Fastenzeit beginnt. Somit der ideale Zeitpunkt, um mal wieder auf das eigene Gewicht zu achten. Aufgrund meines Bandscheibenvorfalls Ende letzten Jahres und der aktuellen Zerrung, habe ich nach und nach wieder zugenommen. Mein Körper ist da ja echt gnadenlos, wenn ich mal eine Laufpause einlege. Doch wie lautet das Fastenmotto der Evangelischen Kirche in diesem Jahr? „7 Wochen ohne Ausreden“. Und genau das werde ich nun tun. Natürlich ist es doof, wenn man nicht laufen kann. Aber das rechtfertigt nicht meine Gewichtszunahme. Da kann man etwas dagegen tun. Und da ich weiß, wie gut es sich mit ein paar Kilos weniger läuft, möchte ich da wieder hin. Auch deswegen, weil ich beim Halbmarathon in Mannheim Ende Mai endlich meine Bestzeit knacken möchte. Ich setze mich jedoch nicht mit bestimmten Vorgaben oder Zahlen unter Druck. Nein, ich möchte einfach mein Gewicht wieder im Auge behalten und kontinuierlich abnehmen. Langfristig möchte ich irgendwann einmal ein Kilogramm unter mein Normalgewicht kommen. Ich denke, das könnte mein Wohlfühlgewicht sein. Mehr will ich aber nicht abnehmen. Doch bis dahin ist ja noch ne Weile hin. 😉

Quelle: withings.comBehilflich bei meinem Vorhaben wird zukünftig die WLAN-Waage von Withings sein, die mein Gewicht automatisch auf mein Online-Profil übermittelt. Eine nette Spielerei, die aber auch motivierend sein kann. Ich werde die Waage nun testen und demnächst darüber berichten. Das aktuelle Gewicht gibt’s hier.

PS: Parallel dazu mache ich bei der Aktion „100 Liegestütze in 6 Wochen“ mit. Ob ich das mit meinem schmerzenden rechten Handgelenk durchziehen kann, wird sich zeigen. Ich werde es versuchen, denn Ausreden gelten ja nicht. 😆

10 Kommentare zu “7 Wochen ohne Ausreden

  1. Chris

    Viel Erfolg, aber ob das ohne richtiges Ziel und Vorgaben klappt? Ich bin gespannt. Dein Gewicht ist ja wieder in schwindelerregenen Höhen, aber der Fettanteil sieht gut (eigentlich zu gut – ist das gleichbedeutend mit dem Körperfettanteil?) aus.

  2. Andreas

    Also ich merke eine Gewichtszunahme nur zu Zeiten wie Weihnachten oder Ostern, wo in der Regel etwas weniger gelaufen und deutlich mehr gegessen wird. Danach pendelt sich aber mit wachsendem Laufpensum und „normaler“ Nahrungsaufnahme meist wieder alles ein. Ohne zu laufen abzunehmen ist meines Erachtens allerdings schon die hohe Kunst…

  3. Brennr Autor des Beitrags

    @Chris: Beim Abnehmen habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass ich mit konkreten Zahlen und Vorgaben schlechter fahre. Ich setze mich zu sehr unter Druck und bin frustriert. Ein Ziel habe ich dennoch; weniger wiegen. 😉 Der geringe Fettanteil hat mich auch überrascht. Muss ich mal prüfen.

    @Evchen: 1.87m, wieso? Ich war noch nie ein schlachsiger, sondern eher ein kräftiger (nicht dicker) Typ. Der Plan ist gut, glaub mir. Denn jedes Gramm weniger ist ein kleiner Schritt in Richtung meines langfristigen Ziels.

    @Andreas: Bei mir pendelt sich das auch ein, wenn ich laufe. Nur laufe ich derzeit wenig bis gar nicht. Daher müssen die Kilos auf eine andere Weise purzeln. Nicht schnell, aber kontinuierlich.

  4. Thorsten

    Hallo,
    ja es ist Fastenzeit und Zeit wie Anfang des Jahres für Gute Vorsätze 🙂
    Anbei Poste ich noch mal ein paar Zeilen die ich mal zu dem Blog „Am Scheideweg“ schrieb. War allerdings damals viel zu spät dran schätze ich. Also noch mal und im Notfall einfach löschen 🙂

    Hallo,

    jetzt muss ich doch auch mal einen Kommentar hier loswerden. Zunächst möchte ich aber noch zu der wirklich “gutgelungenen” Seite gratulieren.In regemäßiger Unregelmäßigkeit schaue ich immer mal wieder gerne rein und finde das alles sehr kurzweilig und unterhaltsam.Jetzt aber zur bitteren Abnehmwahrheit. Durch Laufen alleine wirst Du das Wunschgewicht laut Deiner Grafik nicht erreichen können.Ich spreche da aus Erfahrung. Ich finde Deine Laufwerte und Ziele sind doch wirklich für einen Freizeitläufer beachtlich und gut. Auch würde ich aufgrund Deiner Bilder nicht davon ausgehen das Du als Tonne oder Unförmig daher kommst. Soviel dazu. Möchtest Du aber an Deine Fettpolster drankommen solltest Du (und ich spreche jetzt davon wie es bei mir persönlich funktioniert hat) für 4 Wochen (ja 4 Wochen ) radikal oder extrem werden. Bedeutet Kohlenhydrate auf ein minimum reduzieren. Am extremsten gelingt es so (ja ich weiß jetzt kommen gleich die Jojo Jünger) 4 mal täglich einen Eiweißschake trinken (Marke sage ich jetzt nicht mache ja keine Werbund nur die Biologische Wertigkeit sollte recht hoch sein). Rhytmus dazu. 8Uhr dann nix mehr essen auch nicht naschen etc. Trinken nur Wasser ! 12 Uhr ; 16 Uhr 20 Uhr. Morgens vor dem Schake ein Magnesium aufgelöst dazu ein Vitaminpräparat (Hochwertig aus der Aphoteke nicht Supermarkt) Das alles 7 Tage lang. Ist ne Wahnsinsumstellung und bedarf etwas Willen.Du wirst aber feststellen das der Heißhunger verschwindet weil es zur keiner ungehemmten Insulinausschüttung kommt. Die 2te Woche dito wenn Du noch kannst. Ab der 3.Woche nimmst Du ein Warmes Essen zusätzlich ein. Mittags oder Abends. Aber ebenfalls mit wenig Kohlenhydraten. Den Schake trotzdem dazu trinken. 4.Woche auch so. Aber der 5.Woche nur noch Schake zum Frühstück und Abendessen, Mittag normales Essen allerdings Kohlenhydrate reduziert und im Prinzip immer darauf achten mehr Eiweiß als Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. (Beispiel: Lachs mit Gemüse und Reis oder Nudeln nur als Beilage sehen..Gemüseanteil erhöhen.Gemüse bekommt den Massenanteil wie früher die Nudeln etc.) Trainieren ist auch möglich ..auch in den ersten Wochen. Der Köper bekommt nämlich immer noch genug Kohlenhydrate zum Arbeiten. Selbst probiert und es ging. (keine Spitzenzeiten erwarten) Nach 9 Wochen mit der neuen Ernährung (also mehr Gemüse und Salate weniger Kartoffeln Reis und Nudeln) erreicht man sogar seine alten Trainingszeiten wieder..bzw steigert sich ernorm. 10 Km Lauf 8 Minuten schneller. 21 Km 12 Minuten. Aber da spreche ich nur für mich. Mein Gewichtsverlust war von 92 Kg bei 1,82 auf 81 Kg in 12 Wochen und ich bin in der Haltephase und fühle mich subjektiv richtig gut. Ach ja befolge nach wie vor die Regel 4 Stunde Pause zwischen den Essen + mehr Gemüse und Salate und weniger Kohlenhydrate.
    Ach ja wärend der Diat auch keinen Alkohol..keinen.
    Vielleicht probierst Du es damit..bei mir half es..

    Gruß

  5. Brennr Autor des Beitrags

    @Mario: Danke für den Link. Werde ich mir mal anschauen. Abnehmen ist ja nur mit einer negativen Energiebilanz möglich.

    @Thorsten: Danke für Deinen Tipp. Mir ist das jedoch etwas zu radikal. Ich möchte mich normal ernähren und auf Shakes und Mittelchen verzichten. Ich weiß, dass das geht. Es dauert nur etwas länger. Dafür vielleicht nachhaltiger. Zumindest vermute ich das bei mir. Freut mich, dass es bei Dir geklappt hat. Aber für mich ist diese Methode wohl eher nichts.

  6. Mario

    Klar – Abnehmen ist nur mit negativer Energiebilanz möglich. Also einfach nur weniger essen. Oder Essen beibehalten und einfach nur mehr bewegen. Oder beides gleichzeitig. 😕 Hört sich alles super einfach an – nur wenn ich nicht auf die Feinheiten achte, endet jede Diät wieder im nix!

    Was esse ich? Wann esse ich? Wann esse ich was …. Darauf kommt es am Ende an! Und natürlich auf die Langfristigkeit! 😉

    In diesem Sinne – Ran an den Speck! :mrgreen:

  7. Littlewhitepony

    Hallo Brennr,
    es gibt WLan Waagen? Faszinierend! Gut wäre es, wenn das Ding auch noch mit der Supermarktkasse kommunizieren könnte. Dann bliebe kein Heimlichkauf von Schokolade unentdeckt! Ich selbst habe jegliches Gespräch mit meiner Waage eingestellt – sie ist mir zu vorlaut! Ich wünsche dir viel Glück und gute Besserung. Dein Pony

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