Test: „Nike+ SportWatch GPS“

Quelle: tomtom.com & nike.comSeit Anfang Juli teste ich nun schon die neue „Nike+ Sportwatch GPS“ und möchte nun meine Erfahrungen wiedergeben. Allerdings werde ich mich ab sofort bei Testberichten hauptsächlich auf das Wesentliche (positiv / negativ) beschränken, da ja eigentlich genau diese Punkte für Interessierte wichtig sind. Alles andere kann man beim Hersteller nachlesen. Hier mein Testbericht.

Das Nike+ System gibt es nun ja schon seit fünf Jahren und wurde bzw. wird vor allem von Laufeinsteigern gut angenommen. Die damit verbundene Community sorgt für die nötige Motivation und man kann seine Erfolge festhalten. Doch sobald man ein wenig ambitionierter läuft, stößt das Nike+ System an seine Grenzen. Schuld daran ist die Kalibirierung, die nur für eine Geschwindigkeit ausgerichtet ist. Bei Intervallen oder unterschiedlich schnellen Trainingseinheiten kommen mitunter große Abweichungen zustande. Daher war der Wunsch nach GPS groß. Nun hat Nike mit der „SportWatch GPS“ diesen bei vielen Nike+ Nutzern langersehnten Wunsch erfüllt. Die genauen Daten und Funktionen können auf der Nike-Seite nachgelesen werden. Nun aber meine Erfahrungen.

+ Design
Die SportWatch macht einen sportlichen Eindruck und ist dennoch recht stylisch. Das grelle Gelb und das große Display geben der Uhr den speziellen Kick. Somit macht die SportWatch auch abseits der Laufrunde eine gute Figur.

+ Display
Das Display ist groß und hochauflösend. Die Daten lassen sich gut ablesen. Durch ein starkes Antippen des Displays wird eine Beleuchtung aktiviert, was gerade in der Dämmerung von Vorteil ist. Durch das Antippen kann man aber auch die Runden manuell markieren, sofern man dies in den Einstellungen angegeben hat. Allerdings reagiert das Display nicht auf die Berührung, sondern die Erschütterung (also kein Touchscreen).

+ Akku
Der Akku hält gefühlt sehr lange. Vor allem wenn die Uhr im Standby ist, verbraucht sie wenig Strom. Wie lange er genau hält, ist schwierig zu sagen, da man die SportWatch bei der Datenübertragung automatisch wieder auflädt. Eine Prozentanzeige gibt es leider nicht. Laut Hersteller soll er 8 Stunden (mit GPS & Sensor) bzw. 50 Tage (Standby) halten.

+ mit und ohne GPS
Man kann seinen Lauf entweder mittels GPS aufzeichnen oder über den Sensor im/am Schuh. Somit kann man die Uhr auch innerhalb von Gebäuden (Laufband) oder bei schlechtem GPS-Empfang nutzen.

+ diverse Anzeigemöglichkeiten
Über die Tasten an der Seite kann man sich ganz einfach verschiedene Daten (Geschwindigkeit, Zeit, Strecke, usw.) anzeigen lassen. Am PC kann man einstellen, was alles dargestellt werden soll.

+ Pulsmessung
Laut Hersteller ist eine Pulsmessung via Polar-Gurt möglich. Da ich jedoch keinen habe, konnte ich dies nicht testen. Aber ich gehe mal davon aus, dass dies funktioniert. Für alle, denen die Pulsmessung wichtig ist, bietet die SportWatch auch diese Funktion.

+ Community
Gerade für Laufeinsteiger ist die Nike+ Community sehr motivierend. Man kann mit anderen Nike+ Usern an Wettbewerben teilnehmen und sich somit zu Höchstleistungen pushen. Die Nutzung funktioniert natürlich auch mit der GPS-Aufzeichnung.

+ Erinnerung bei Inaktivität
Von dieser Funktion wusste ich zunächst nichts. Da ich die Uhr auch in der Freizeit trage, war ich etwas überrascht, als das Display plötzlich „Run with me later?“ anzeigte. Wird die SportWatch eine Weile nicht genutzt, erinnert sie den Besitzer daran,mal wieder eine Runde laufen zu gehen. Recht witzige Sache (wenn auch nicht notwendig).

+ Bestzeitenspeicher
Die SportWatch speichert die persönlichen Bestzeiten, die man jederzeit über das Menü abrufen kann. Bei Verbesserung wird man darauf hingewiesen.

– keine GPS-Zuschaltung nach Quickstart
Als ich von der Uhr hörte, ging ich eigentlich davon aus, dass sie die Laufdaten parallel über GPS und Sensor aufzeichnet. Sprich, bei Ausfall des GPS-Signals springt der Sensor ein, dass zumindest die gelaufene Streckelänge stimmt. Doch dem ist wohl nicht so. Man kann zwar im Menü beides aktivieren, aber wenn die Uhr das GPS-Signal noch nicht gefunden hat und man den „Quickstart“ nutzt, wird der Lauf nur per Sensor aufgezeichnet. Selbst wenn später das GPS-Signal vorhanden ist, schaltet die Aufzeichnung nicht um.

– breites & schlecht zu schließendes Armband
Das Armband ist recht breit. Breiter als z.B. bei einem Forerunner. Beim Tragen spürt man dies, auch wenn es nicht wirklich störend ist. Müsste aber nicht sein. Probleme bereitet jedoch der Verschluss des Armbandes. Es lässt sich nicht ganz so einfach einhaken, da auch die Schutzkappe des USB-Sticks dabei immer leicht aufgeht. Sehr nervig.

– Datenübertragung per USB
Eine Datenübertragung per Funk ist mit der SportWatch nicht möglich. Stattdessen befindet sich im Armband ein USB-Stick, der an den PC angeschlossen wird. Dieser ist mit einer Schutzkappe versehen, die jedoch sehr leicht aufgeht. Außerdem wirkt das Ganze nicht sehr robust. Vor allem bin ich skeptisch,wie lange die Kontakte mit Schweiß usw. klarkommen. Wenigstens wird zurUhr noch ein Kabel mitgeliefert, so dass man sie nicht direkt an den PC anschließen muss.

– viele Einstellungen nur am PC
Die meisten Einstellungen kann man nur am PC vornehmen. Somit ist eine Änderung kurz vor dem Lauf nicht möglich. Kann mir nicht vorstellen, dass dies so aufwendig ist, in das System der Uhr zu integrieren. Generell ist das Funktionsangebot jedoch recht gering.

– Akku-Zustand nicht in Prozent
Der Zustand des Akkus wird nur über einen Balken dargestellt. Somit hat man keine exakte Auskunft, wie voll er ist. Eine Prozentangabe wäre mehr als wünschenswert. Dadurch kann man auch sehen, wie viel Akku z.B. für eine Stunde Laufen benötigt wird und kann damit besser kalkulieren.

– Link funktioniert nicht immer
In den Einstellungen kann man festlegen, dass ein Link auf Facebook veröffentlicht wird, sobald man neue Daten synchronisiert hat. Gelegentlich habe ich jedoch festgestellt, dass der Link nicht auf die GPS-Daten führt. Eventuell noch eine kleine Kinderkrankheit, zumal die GPS-Anzeige im Portal sich noch im Beta-Status befindet.

– Positionierung der Tasten
Die Bedientasten befinden sich links an der Uhr. Beim Tragen an der linken Hand (wie es wohl fast alle tun) etwas ungewöhnlich und auch unpraktisch. Die Bedienung wäre einfacher, wenn die Tasten auf der rechten Seite wären.

– wenig Auswertungsmöglichkeiten
Die Auswertungsmöglichkeiten halten sich bei der SportWatch in Grenzen. Da man auf das Nike+ Portal angewiesen ist, muss man sich damit begnügen. Manchen wird dies nicht ausreichen. Es ist zwar grafisch nett gemacht, aber manche Details sind nicht einsehbar und Flash ist nicht unbedingt jedermanns Sache.

Fazit:
Mit der SportWatch GPS ist Nike ein insgesamt durchschnittlicher erster Wurf gelungen. Sie ist leicht, sieht klasse aus und das GPS arbeitet schnell und genau. Dennoch gibt es meiner Meinung nach noch einiges zu verbessern. Für eine 199€-Uhr (+ 40€ für Polar-Pulsgurt) muss die SportWatch etwas mehr bieten können, denn für dieses Geld bekommt man diverse Garmin Forerunner, die mehr Funktionen haben. Es kommt aber auch darauf an, was man will. Möchte man eine GPS-Uhr, die die Basis-Funktionen bietet und auch abseits der Laufrunde eine gute Figur macht, dann ist die SportWatch eine gute (aber teure) Wahl. Dennoch kann es nicht schaden, wenn beim nächsten Update die Negativpunkte behoben werden und die ein oder andere neue Funktion eingebaut wird. Man darf gespannt sein, wie es mit der SportWatch weitergeht, denn sie hätte durchaus Potential. Doch so ist sie meiner Meinung nach nur eingeschränkt empfehlenswert.

20 Kommentare zu “Test: „Nike+ SportWatch GPS“

  1. Laufhannes

    Danke für den schönen Testbericht. Auch das Fazit stimmt meinem Eindruck nach: Für das Geld bietet die Uhr zu wenig.

    Wie viel Daten können denn pro „Bildschirm“ angezeigt werden, also ohne irgendetwas zu berühren?

    Und: Können die Daten vom Nike+-Portal irgendwie exportiert werden? Dieses: „Nein, nur mit unserer Software und wir geben nichts weiter“-Gehabe geht mir im Allgemeinen tierisch auf die Nerven.

    Mein Fazit wäre da: Wer auf Nike(+) steht, greift zu. Wer bisher ohne Nike läuft, bleibt dabei.

  2. Christian

    Vielen Dank, Christian, für den sehr aufschlussreichen Test. Auch Deine Schlussfolgerungen finde ich sehr schlüssig und nachvollziehbar. Leider ist die Sportwatch wohl keine Alternative zu Garmin und Co.

    Salut

  3. Brennr Autor des Beitrags

    @Laufhannes: Auf dem Display lassen sich maximal zwei Daten gleichzeitig anzeigen. Auf den unteren zwei Dritteln des Displays werden entweder die gelaufene Strecke oder die aktuell laufende Rundenzeit angezeigt (je nachdem was man eingestellt hat). Diese Anzeige ist fix. Im oberen Drittel kann man sich per Tastendruck nacheinander Geschwindigkeit (aktuell und Durchschnitt), Strecke, Zeit, Kalorien, Uhr, und Puls anzeigen lassen. Ein Foto davon liefere ich noch nach.

    @Christian: Nein, so richtig vergleichbar ist die SportWatch mit den Forerunnern nicht. Sie ist eine andere Typ Uhr. Mehr auf Style bedacht, weniger auf umfangreiche Funktionen. Schade eigentlich. Für manche Läufer aufgrund geringerer Ansprüche dennoch ausreichend.

  4. Heiko

    Hallo Christian,

    Danke für diesen Testbericht. Ich bin nun schon lange auf der Suche nach einem passenden Gerät für mich, aber Nike+ wird es wohl nach Deinem Testbericht auch nicht werden. Auch der Preis ist wirklich sehr hoch finde ich. Werde dann wohl nochmal in Richtung Garmin schauen.

  5. Eddy

    Vielen Dank für den ausführlichen Testbericht, Christian! Erst vor wenigen Wochen stand ich aufgrund des Ausfalls meines heißgeliebten Forerunners 305 vor der Entscheidung, welcher neuer Laufcomputer nun angeschafft wird. Dabei habe ich natürlich auch die Nike Sportwatch unter die Lupe genommen und verglichen…

    Letztendlich fiel die Wahl wieder auf den Forerunner 305. Und ich glaube, damit habe ich keinen Fehler gemacht. Einige der hier aufgezählten Nachteile der Sportwatch stützen meine Vermutung. Und letztendlich kostet der Forerunner nur halb so viel wie die Sportwatch. Ein fast unschlagbares Argument…

  6. Pierle

    Danke für den Bericht. Also hab ich mit meinem Forerunner 305 doch alles richtig gemacht. Der 305er verliert zwar bestimmt im Optik-Vergleich, aber das ist mir total egal. Ich trag die Uhr eh nur beim Laufen.

  7. Running Zuschi

    Super Zusammenfassung. Bin auch gerade dabei das Teil zu testen und kann mich im großen und ganzen deinen Eindrücken anschließen. Wobei ich zum Pulsgurt noch eine Anmerkung haben:
    – POLAR Gurte von meinen diversen Polar Modellen funktionieren leider nicht. Man muß sich den Nike+ Polar Gurt zulegen 🙁
    – und wie du auch schreibst: für ambitionierte Läufer sind die Auswertungsmöglichkeiten ein wenig dürftig…

    – Das TomTom GPS funktioniert in der Auswertung sehr gut, doch während dem Laufen bekomme ich keine konstante Pace hin… hast du das irgendwie hinbekommen???

  8. Henrik

    Schöner Bericht, Christian. Nike+ und diese Uhr sind und bleiben was für den Gelegenheitsjogger. Etwas puristisch, schönes Design, aber bei ambitionierten Läufern stößt das schnell an die Grenzen. Genau wie befürchtet. Die Beschränkung auf Nike+ ist schon ein K.O.-Kriterium, aber so ist das halt mit den Closed Shops von Nike, Apple & Co.. Ich werde meinen Forerunner 405 mit einem neuen Akku noch Lebenszeit schenken. Der hat zwar auch seine Macken, aber die kenne ich inzwischen :). Da brauche ich nicht neue von Nike.

  9. Din

    Toller Bericht, der kurz und knackig das Wichtigste zusammenfasst.

    Eine gelungene Freizeituhr wie ich finde, die ein ansprechendes Design hat, aber eben auch leider ihren Preis- Ansonsten hätte ich mir schon einmal gern eine Sportuhr zugelegt, die klasse aussieht und das Nötigste kann, um im Urlaub oder einfach nur so einsetzbar ist.

  10. Grit

    Danke für den interessanten, hilfreichen Testbericht. 🙂
    Schade, dass die Anbieter chices Design und perfekte Funktionalität nicht unter einen Hut bekommen. Nike fährt wohl die Strategie sich langsam zu steigern und die Funktionen nur step-by-step zu steigern – kann man als Anbieter natürlich gut dran verdienen.
    Ich bleibe bei meinem Forerunner 405 – der macht glücklich. 😉

  11. Fitnessläufer

    Hallo zusammen. Als angefressener Läufer, ca 50 km die woche, ist mir aufgefallen, dass die nike sportswatch optisch sehr viel ansprechender ist, als die garmin modelle. auch findet sie das gps signal schneller und stärker (wald) als bei der 305(im vergleich plump wie klobig). 410 und 610 kenn ich nicht. sehen aber aus wie aldi-uhren. Als Trainingsprogramm empfehle ich das Freeware Programm SportTracks. Bis zur Version 2.0 ist das Progi gratis. Sichere Downloads werden mit Google in 5 sek. unter den ersten Einträgen aufgelistet. Programm bietet Funktionen wie: Herzfrequenz, Strecke, Höhenmeter, Kalorien, Wetter sowie eine Streckenkarte. (BESTE GAENGIGE TRAENINGSSOFTWARE). Nun gut, wie bekommt man denn die Geschützte NIKE-GPS Datei in andere Programme. Extrahieren ist ja laut NIKE nicht möglich. Es sei geholfen. Dank der Webstite http://eagerfeet.org/ ist das möglich. Für die, welche kein englisch können – loggt euch bei nike+ ein, und kopiert die URL in die Suchleiste auf der Page eagerfeet.org. Dann könnt ihr die NIKE Daten als normale GPS datei downloaden. PS: Für Personen die Mac benutzen. Es gibt ein weiters Freeware Tool, dass fast die selben Funktioen liefert, jedoch grafisch eleganter wirkt (persönliches fazit). Das heisst Trailrunner. @Henrik ich mach 10Km ohne scharfes Training easy unter 45min. Ich zähle mich nicht zu den Gelegenheitsjoggern und kann mit meiner Nike auch Intervalltraining absolvieren. 😉 für leute, die absolut keinen plan von computern haben empfiehlt sich die nike nicht, weil die daten nicht exportieren können (menschen wie meine mutter :lol:)

    Mit den besten Grüssen

    Fitnessläufer

  12. Brennr Autor des Beitrags

    @Fitnessläufer: Vorab vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! 😀
    Die Geschmäcker sind verschieden. Zwar finde auch ich die SportWatch optisch sehr ansprechend, aber für mich ist das kein Kaufgrund. Die FR305 finde ich auch zu globig, aber die 405 und 610 sehen absolut nicht wie Aldi-Uhren aus. Die haben eine ganz andere Wertigkeit. Überhaupt kein Vergleich. Deine Erfahrung mit dem GPS-Signal kann ich nicht bestätigen. Im Vergleich zur FR610 war sie nicht schneller, sondern eher gleich schnell. Aber die 610 ist ja auch neuer als die 305, mit der Du den Vergleich ja gestellt hast.
    Danke für den Link-Tipp. Das funktioniert tatsächlich. Allerdings finde ich das dennoch etwas umständlich und müsste eigentlich nicht sein. Für das Geld bietet die Uhr meiner Meinung nach einfach etwas zu wenig. Für wen die Funktionen jedoch ausreichend sind und die Optik wichtig ist, für den ist die SportWatch sicher eine gute Wahl.

  13. Ralf

    Ich finde die Uhr auch schick, aber ich hatte gehofft, dass sich GPS und Sensor auch gegenseitig ergänzen bzw. wenn das GPS ausfällt, der Sensor halt weiter macht. Das dem nicht so ist, ist für mich schon fast ein KO-Kriterium.

    Ich mit einem iPod mit Sportkit gestartet, habe mir dann den Nike+ Pulsuhr gegönnt und dann eine Polaruhr. Als der Nike-Gurt funktioniert sauber in der Aufzeichnung mit dem iPod und der Polar gleichzeitig. So habe ich das lustige Flash-Portal von Nike und ordentliche Daten bei Polar. Leider nirgendwo eine Kartenaufzeichnung.

    @Fitnessläufer: Keine Ahnung, warum, aber die Website geht bei mir nicht.Ich hatte den Tipp schon mal bekommen, aber meine Nummer gibt es wohl nicht. 🙁

  14. Ralf

    @Fitnessläufer: Ok, ok, ok – Anleitung lesen hilft. Es geht nicht um die Nummer von meinem Profil, sondern von den Läufen – das ist irgendwie eine andere („Click on your runs“ ist das Wichtige) und damit geht es. Nützt mir nur nix, weil sich das allein auf die GPS-Daten bezieht.

  15. Marcus

    @Fitnessläufer
    Trailrunner ist KEINE Freeware. Es ist Donationware. Berbie, der Entwickler, steckt seit Jahren sehr viel Herzblut in die Entwicklung rein und hat die vorgeschlagenen 25 € bei regelmäßiger Nutzung mehr als verdient.
    Elende Kostenloskultur.

    Menschen, die keine Ahnung von Computern haben, wollen ihre Daten nicht exportieren. Für die ist ein closed System genau das richtige.

  16. Christian Tillmanns

    …die aktuelle Firmware der Uhr hat einen von Nike (nach langem hin und her) bestätigten Fehler, der die Herzratenmessung mit dem Polar Gurt in vielen Fällen unmöglich macht.

    Im Moment kann man vom Kauf der Uhr nur abraten, bis Nike den Fehler gefunden und eliminiert hat. Hinweise auf den Fehler fanden sich vor dem Kauf nicht auf der Nike Website, obwohl der Fehler Nike bekannt ist. Nike verkauft momentan Uhren mit dem Bug ohne Hinweis. Die Käufer müssen dann erstmal durch die kompletten Deppenschleife beim Support bis sie schließlich über den Bug aufgeklärt werden.

    Die Uhr ist insgesamt toll, aber das Verhalten von Nike ist nicht wirklich transparent.

  17. Dennis

    Danke für den Bericht.

    Zwei Anmerkungen.

    1. Quickstart und nicht funktionierendes GPS
    Es wird von Nike angegeben, daß bei Nutzung der Funktion Quickstart ausschließlich der Schrittsensor genutzt wird. In den FAQs auf der Nike-Website steht, daß wenn man den Lauf normal mit Schrittsensor startet, sofort bei Finden des GPS-Signals auf dieses umgeschaltet wird.

    2. Herzfrequenzmessung
    Angeblich (laut einem Mitarbeiter bei Runnerspoint) ist mittlerweile der Bug mit der Herzfrequenzmessung behoben. Es funktioniert aber lediglich der speziell für Nike hergestellte Polar Wearlink Plus-Gurt.

    Gruß
    Dennis

  18. Jonathan W.

    Hat denn wer schon wieder die Pulsfunktion getestet? Ich würde mir gerne eine GPS Uhr mit Pulsfunktion zulegen. Die NikeUhr spricht mich schon sehr an 🙂

  19. Karlheinz Weiß

    Noch eine Ergänzung was die Haltbarkeit betrifft: Ich trage die Uhr seit 15 Monaten. Das Armband bricht und ich hab neuerdings Wasser im Inneren. Garantiezeit ist 12 Monate.
    Sonst liebe ich diese Uhr, das große Display und die Funktion, dass auf Tippen das Display beleutet ist.

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