Mein Jahresrückblick 2011

© Aqua - Fotolia.comDas Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um auf das vergangene Laufjahr zurückzublicken. Es ist dabei immer spannend zu sehen, was man alles erlebt hat. Auch 2011 war alles andere als langweilig und war gespickt mit Höhen und Tiefen. Diese habe ich chronologisch Monat für Monat aufgelistet und auf die jeweiligen Artikeln verlinkt. Viel Spaß beim Lesen!

Januar
Das Jahr begann nicht gut. Ich stand kurz vor einer Bandscheiben-OP. Zum Glück konnte ich diese noch umgehen. Aber es sollte noch eine ganze Weile dauern, bis das Taubheitsgefühl im Bein weg war. Positives konnte ich vom Waldpiratenlauf berichten. Knapp 400€ kamen zugunsten des Freizeit-Camps für krebskranke Kinder zusammen.

Februar
Auch der Februar fing nicht gut an. Mein Laptop machte die Grätsche. Dadurch war ich eine Weile offline. Ab und zu kam ich aber doch ins Netz und hatte das Gefühl, dass es wohl zum Trend wurde, Wettkämpfe zu meiden und nur einfach so zu laufen. Ich fand jedoch, dass man nicht einem Trend nachgehen sollte, sondern so laufen soll, wie man will und rief entsprechend ein Motto aus.

März
Nachdem mein Rücken wieder kuriert war, freute ich mich darauf, wieder richtig laufen zu können. Der Geist war willig, doch das Fleisch war schwach. Ich zog mir eine leichte Oberschenkelzerrung zu. Ich ging es eventuell zu schnell an. Also musste ich wieder einen Gang zurückschalten und genoss das schöne Wetter. Dabei fiel mir eine neue Verkaufsidee für Laufschuhe ein.

April
Nach zwei Teilnahmen in Folge musste ich dieses Jahr den Strongman Run absagen. Aufgrund meiner Rückenprobleme war mir das zu heikel, auch wenn ich gerne einige Lauffreunde aus dem Netz getroffen hätte. Dafür nahm ich total entspannt am schönen Heidelberger Halbmarathon teil, den ich richtig genoss. Nicht zu vergessen ist natürlich mein Spendenlauf „RUN4JAPAN“, der insgesamt knapp 1.500€ zugunsten der Opfer in Japan einbrachte. Mein alljährlicher Aprilscherz war leider nur ein Scherz.

Mai
Im Mai waren dann endlich wieder Wettkämpfe angesagt. Während die „Badische Meile“ trotz der hogen Temperaturen noch relativ gut verlief, konnte ich in Mannheim mein Vorhaben (neue HM-PB) leider nicht in die Tat umsetzen. Es wurde zum Debakel. Aber rückblickend auch zu einem entscheidenden Wendepunkt in diesem Jahr.

Juni
Auch dieses Jahr nahm ich wieder am „größten Hindernislauf der Welt“ teil und konnte meine Bestzeit verbessern. Nächstes Jahr will ich in den Elite-Block (klingt überheblich, aber da sind auch deutlich langsamere als ich drin) und dann geht die Post ab. Meine Form wurde immer besser und im Training lief ich 3.000 Meter in einem 4’14″er Schnitt. Dass mein Puls auch in anderen Situationen nicht aus der Ruhe zu bringen ist, zeigte sich beim Zahnarzt.

Juli
Die Formkurve stieg immer weiter an und beim „Ludwigshafener Stadtlauf“ lief ich eine Zeit, die ich nicht glauben konnte. Im Training fiel dann sogar ganz spontan eine neue HM-Bestzeit. Im Juli gab es auch etwas zu feiern. Mein Blog hatte 4-jähriges Jubiläum und mein zweiter Sohn (Aron Mateo) kam auf die Welt.

August
Endlich wog ich wieder unter 90 Kilogramm und das spiegelte sich sofort in meiner Leistung wieder. Im Training lief ich spontan eine nue Bestzeit auf 10 Kilometer. Diese Zeit konnte ich dann sogar offiziell noch verbessern, indem ich eine überraschende Sub45 lief.

September
Ich hatte mich kurzfristig entschlossen, mich für den „Frankfurt Marathon“ anzumelden. Hierfür wollte ich hart trainieren und lief dabei auch meinen bisher längsten Trainingslauf. Als Vorbereitung nahm ich am Badenmarathon auf der halben Distanz teil und lief dabei eine für mich sensationelle Zeit (Sub1:40). Leider setzte mich dann eine üble Mandelentzündung außer Gefecht.

Oktober
Aufgrund der Mandelentzündung konnte ich nicht ausreichend trainieren und beschloss in Frankfurt nicht starten. Dennoch war ich in Frankfurt und feuerte meinen Kumpel an. Meine Form konnte ich dennoch halten und lief beim „Walparklauf“ eine respektable Zeit. Bei einer Dienstreise in Münster nutze ich nach Feierabend die Chance und besuchte die Zentrale von Brooks, was sehr interessant war.

November
Meine Teilnahme am Hockenheimringlauf bescherte mir eine neue Bestzeit auf 10 Kilometer, womit ich nicht unbedingt rechnete. Dort traf ich Sabrina Mockenhaupt, die einen sympathischen Eindruck hinterließ. Gegen Ende des Monats durfte ich dann noch für Adidas ein dreistreifiges Glühwürmchen spielen und testete deren neue AdiViz-Kollektion.

Dezember
Im Dezember ließ ich es etwas ruhiger angehen und organisierte den „Aufwindlauf“ gegen Kinderarmut. Außerdem veröffentlichte ich einen Adventskalender auf meiner Seite, bei dem es etwas zu gewinnen gab. Nicht ganz so witzig war mein Waldlauf, bei dem ich mich beinahe verlaufen hatte.

Mit meinem heutigen letzten Lauf in 2011 habe ich das Jahr mit einem neuen Rekord beendet. So viele Kilometer (1344) wie dieses Jahr bin ich noch nie gelaufen. Zwar hatte ich mehr erhofft, aber aufgrund der Verletzungs- und Krankheitspausen kann ich am Ende doch sehr zufrieden damit sein. Mein absolutes Highlight war die Geburt meines Sohnes Aron. Sportlich gesehen war meine Sub1:45 beim Halbmarathon in Karlsruhe, was ich selbst heute noch nicht so recht glauben kann. Ich bin gespannt, was mich in 2012 alles erwartet. Meine Saisonplanung bzw. Ziele für 2012 veröffentliche ich in den nächsten Tagen. Bis dahin einen guten Rutsch ins neue Jahr! 😀

7 Kommentare zu “Mein Jahresrückblick 2011

  1. Chris

    Auch dir Christian einen tollen Start ins neue Jahr. Auf dass du die Ziele, die du dir vornimmst ohne lästige Pausen so richtig genüsslich durchziehen kannst! :mrgreen:

  2. Matthias

    Eine schöne Zusammenfassung, die mich hier und da hat klicken lassen. Wünsche Dir ein tolles Laufjahr 2012!

  3. Joggen

    Hallo Christian, da hast du ja ganz schön was gerissen dieses Jahr! Herzlichen Glückwunsch dazu und möge es in 2012 so weitergehen, oder?

    Was ich an dieser Zusammenfassung sehr schön und für mich selbst aufbauen (Liegen krank im Bett), dass auch du solche Rückschläge hingenommen und weggesteckt hast.

    Danke dafür!

    Gruß
    Matthias

  4. Flo

    Einfach und übersichtlich – finde ich hervorragend 🙂 Ich kann da so einige Parallelen entdecken: Badische Meile, Bestzeiten, Baden-Halbmarathon, Hockenheim, Krankheit. Trotzdem ein tolles Jahr bei dir und auch bei mir!

  5. Ruben

    Toller Bericht. Ich hoffe im nächsten Jahr mit weniger Krankheit und noch mehr Bestzeitenjagd… umso schneller du läufst umso mehr Zeit hast du schließlich auch für deine Jungs!

    Vor allem bin ich auch weiterhin auf deine Produkttests und -bewertungen gespannt… so als durchschnittlichen aber kritischen Läufer 😉

  6. Henrik

    Da hast du ein durchwachsenes Jahr hinter dir. Aber so ist das mit dem Laufen: Rückschläge inklusive. Wünsche dir mehr Glück für dieses Jahr! Vielleicht sehen wir uns ja am Nürburgring.

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