FlyKnit – Nike strickt Laufschuhe

Nike FlyKnit (Quelle: nike.com)Nike hat vor kurzem mit „FlyKnit“ eine neue Innovation im Laufschuhbereich präsentiert, bei der das Obermaterial an einem Stück maschinell „gestrickt“ wird. Dadurch werden nicht nur Nähte vermieden, sondern auch die Passform optimiert. Und da Fasermaterial nur an den benötigten Stellen eingearbeitet wird, reduziert sich auch das Gewicht. Der komplette Schuh (Größe US 9) wiegt nur 160 Gramm. Der Korpus an sich gerade einmal 34 Gramm. Das ist natürlich ein Hauch von Nichts. Allerdings wird es sich bei dem Schuh auf dem Produktbild um die Wettkampfversion handeln, zumal er auch mit dem Zoom Streak verglichen wird. Laut Pressemitteilung wird es aber auch noch ein FlyKnit Trainer+ geben, der für dann wohl auch für die normalen Trainingseinheiten geeignet ist und mit 220 Gramm dennoch sehr leicht sein wird. Ich bin gespannt auf die Modelle mit der neuen FlyKnit-Technologie, denn sie wirkt angenehmer zu tragen, als das für mich zum Teil etwas störrische Synthetikmaterial der letzten Modelle. Mal abwarten. Bis dahin können wir ja wie Florian zur Vorbereitung unsere Stricksocken tragen. 😉

Hier ein Ausschnitt der offiziellen Pressemitteilung von Nike:

Nike FlyKnit (Quelle: nike.com)„Nike Flyknit revolutioniert den Laufsport, da hier in enger Abstimmung mit den Athleten ein komplett neuer Ansatz beim Schuhdesign entwickelt wurde. Durch präzise Einarbeitung von Fasergewebe nur an den benötigten Stellen entsteht durch diese neue Technologie ein federleichtes, passgenaues und praktisch nahtloses Obermaterial. Durch dieses neue Verfahren, in dem die Struktur des Obermaterials quasi maschinell gestrickt wird, wiegt der Korpus lediglich 34 Gramm, der komplette Schuh kommt auf Gewicht von 160 Gramm bei einer Größe von US 9. Dies bedeutet eine Gewichtsreduktion von 19 Prozent im Vergleich zum Nike Zoom Streak 3, der von den drei Erstplatzierten bei den Marathonweltmeisterschaften der Herren 2011 getragen wurde.

Das Nike Flyknit Obermaterial schmiegt sich durch das neue Verfahren wie eine zweite Haut an den Fuß. NIKE hat mit dem Nike Flyknit Trainer+ (220 Gramm/US9) auch einen Laufschuh entwickelt, der für Läufer aller Leistungsstufen erhältlich sein wird.

Durch das Flyknit-Obermaterial von Nike wird das Konzept des Laufschuhs ganz neu definiert: Es ist federleicht und praktisch nahtlos, so dass es sich wie eine zweite Haut an den Fuß anpasst; zudem wurde durch die präzisionsgenaue Verarbeitung in einem Stück das Abfallaufkommen während des Herstellungsprozesses minimiert.“

Quelle: nike.com

PS: Vielleicht gibt es ja auch das Strickmuster zu kaufen, dann könnte mir meine Oma zu Ostern ein Paar Laufschuhe stricken.. 😆

10 Kommentare zu “FlyKnit – Nike strickt Laufschuhe

  1. Einfach Joggen

    Das Konzept hört sich wirklich sehr interessant an! Gestrickte Schuhe, öfter mal was Neues!

    Wenn ich dir das Strickmuster besorge, strickt deine Oma auch zwei Paar?

    Guten Start in die Woche
    matthias

  2. Sven

    Prima Produktwerbung, die Einladung zu den „Nike Running Media Events“ vor 2 Jahren hat sich für den Veranstalter also gelohnt. 😉

  3. Brennr Autor des Beitrags

    @Chris: Gibt’s vielleicht demnächst in der „Brigitte“. 😆
    @Einfach Joggen: Die Hersteller müssen sich eben immer etwas Neues einfallen lassen, denn die Konkurrenz ist groß. Nicht immer klingen die Neuheiten sinnvoll, aber in diesem Fall bin ich neugierig.
    @Sven: Das hat damit nichts zu tun. Ich berichte generell über Neuheiten auf dem Laufsportmarkt; auch von Herstellern, mit denen ich bisher keinen persönlichen Kontakt hatte.

  4. Brennr Autor des Beitrags

    @Wiesel: Dass es eine Trainerversion gibt, habe ich geschrieben. Und mehr gibt es auf Deiner Facebookseite auch nicht zu lesen. Sei mir nicht böse, aber reine Werbekommentare werde ich zukünftig löschen.

  5. Wiesel

    Na ja ein wenig mehr schon 😉 habe mal das neue eingefügt und alle Wiederholungen rausgeschnitten: […] Die Modelle sollen sehr selektiv vertrieben werden, d.h. es wird nur eine Handvoll Händler in Deutschland geben die diese Schuhe bekommen. […] Nebenbei entsteht weniger Verschnitt was Resourcen schont. Während der Racer keine Fersenkappe bekommt hat der Trainer eine feste Fersenkappe. Abzüge gibt es dann in der B-Note: Die Sprengung ist herkömmlich und auch die Bauweise für Schuhe dieser Kategorie eher hoch. Auch Torsionsfähigkeit und Flexibilität sind vergleichsweise niedrig. […]

    …. Spam war nicht meine Absicht.

  6. Brennr Autor des Beitrags

    @Wiesel: Das mit weniger Verschnitt steht bei mir auch. Und wie Du bei einem Schuh, den es noch nicht auf dem Markt gibt, die Torsionsfähigkeit und Flexibilität beurteilen kannst, ist mir ein Rätsel. Oder hast Du schon eine Vorabversion erhalten?
    PS: Wenn Du in Deinem Kommentar mit mehr Details auf Deiner Seite wirbst und ich jedoch feststelle, dass diese zum Teil auch in meinem Artikel enthalten sind, dann gehe ich davon aus, dass Du meinen Artikel nicht gelesen hast und nur verlinken möchtest. Das fände ich unschön.

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