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	<title>Brennr.de - Laufblog &#38; Laufen 2.0</title>
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		<title>Bericht &#8220;StrongmanRun 2012&#8243; (von &amp; mit Anja)</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brennr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r den diesj&#228;hrigen &#8220;StrongmanRun&#8221; hatte ich eine Wildcard. Doch aus diversen Gr&#252;nden konnte ich nicht teilnehmen und verschenkte daher die Wildcard bei einem Gewinnspiel. Das Losgl&#252;ck fiel dabei auf Anja, die somit vergangenen Samstag in der &#8220;Gr&#252;nen H&#246;lle&#8221; an den Start durfte. Ob sie dieser Aufgabe gewachsen war? Ihr ausf&#252;hrlicher Bericht l&#228;sst da keine Zweifel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/05/smr2012_anja.jpg" title="Strongwoman Anja" class="left" rel="lightbox[14120]"><img src="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/05/smr2012_anja-128x96.jpg" alt="Strongwoman Anja" title="Strongwoman Anja" width="128" height="96" class="alignnone size-thumbnail wp-image-14134" /></a>F&#252;r den diesj&#228;hrigen <a href="http://www.strongmanrun.de/" title="http://www.strongmanrun.de/" target="_blank">&#8220;StrongmanRun&#8221;</a> hatte ich eine Wildcard. Doch aus diversen Gr&#252;nden konnte ich nicht teilnehmen und verschenkte daher die Wildcard bei einem <a href="http://www.brennr.de/2012/03/19/gewinnspiel-wildcard-strongmanrun-2012/" title="http://www.brennr.de/2012/03/19/gewinnspiel-wildcard-strongmanrun-2012/">Gewinnspiel</a>. Das <a href="http://www.brennr.de/2012/04/02/gewinner-wildcard-strongmanrun-2012/" title="http://www.brennr.de/2012/04/02/gewinner-wildcard-strongmanrun-2012/">Losgl&#252;ck</a> fiel dabei auf <a href="http://speedyblueline.posterous.com/" title="http://speedyblueline.posterous.com/" target="_blank">Anja</a>, die somit vergangenen Samstag in der &#8220;Gr&#252;nen H&#246;lle&#8221; an den Start durfte. Ob sie dieser Aufgabe gewachsen war? Ihr ausf&#252;hrlicher Bericht l&#228;sst da keine Zweifel offen.<span id="more-14120"></span></p>
<p><em><strong>&#8212; Anjas Bericht &#8212;</strong></em></p>
<p>H&#228;tte ich mir im letzten Jahr tr&#228;umen lassen was ich am vergangenen Samstag erlebt habe, h&#228;tte ich es niemals f&#252;r m&#246;glich gehalten. Nein, ich h&#228;tte wahrscheinlich s&#228;mtliche Menschen f&#252;r bekloppt erkl&#228;rt, die sowas sogar noch freiwillig machen.<br />
Nun ist es soweit: ich bin eine von ihnen – eine Bekloppte oder auch sch&#246;ner umschrieben: eine Strongwoman 2012 und m&#228;chtig stolz drauf!<br />
Doch eines nach dem anderen..<br />
Als ich letztes Jahr im Mai zuf&#228;llig am N&#252;rburgring war konnte ich live miterleben, wie tausende Strongfrauen- und M&#228;nner das gr&#246;&#223;te Abenteuer des Jahres erlebten. Ich erinnere mich noch sehr genau daran, dass ich ganz fasziniert von den ganzen Schlammw&#252;tigen und deren &#220;berresten war. Auf dem Weg zum Auto beschloss ich damals: Das machst du n&#228;chstes Jahr auch!<br />
Ein kleine Portion Gl&#252;ck und ich gewann in der Verlosung die Wildcard von Christian Brenner. Ein Tag zuvor hatte ich die Zusage f&#252;r meinen Traumjob bekommen und konnte somit mein Gl&#252;ck kaum fassen. Aber hatte ich da wirklich auch nur den Hauch einer Ahnung, was da auf mich zukam? Oh nein….<br />
Ich bin eine 29-j&#228;hrige D&#252;sseldorferin und L&#228;uferin seit nun vier Jahren. 2009 lief ich meinen ersten Marathon, eine Woche vor dem Strongman meinen achten – und genau da f&#228;ngt meine Geschichte an.<br />
Der 29.04 sollte mein Tag werden, der Tag an dem ich endlich die SUB4 in einem Marathon knacke, mein dritter Versuch in D&#252;sseldorf. Doch der Tag sollte anders werden als geplant. Auch wenn die Toten Hosen gerne singen, er soll unendlich sein – dieser Tag war einfach nur schwarz. Nach 28 Kilometern begleitet von starken Magenkr&#228;mpfen und Erbrechen musste ich den Lauf beenden. Eine Premiere f&#252;r mich.<br />
Ich bin keine besonders gute L&#228;uferin, aber eine besonders leidenschaftliche. Ich leide wirklich und besiege jedes Mal ein bisschen mehr meinen Schweinehund…und dieser kann riesig sein. Das Laufen hat mich gelernt stark zu sein, am Ball zu bleiben und an mich selbst zu glauben – vor allen Dingen in Momenten, wenn andere damit aufgeh&#246;rt haben.<br />
Wie sollte ich also nun diese Schmach verdauen? Tr&#228;nen helfen da nur kurze Zeit, also rief ich mir erneut den Strongman ins Ged&#228;chtnis und legte den Marathon als langen Tempolauf zu den Akten. Eine neue Herausforderung stand bevor und wenn ich ehrlich, bin habe ich den Strongmanrun mehr als nur untersch&#228;tzt. Laufen ist ja sch&#246;n und gut, aber der Strongman ist eine ganz andere Geschichte.</p>
<p>Eine Grenzerfahrung mit Wiederholungsgefahr</p>
<p>Um meinen Weg am Samstag nicht alleine bestreiten zu m&#252;ssen, hatte sich mein Freund Rico ebenfalls zum Strongmanrun angemeldet und &#252;berraschte mich zwei Tage zuvor damit. Die Freude war riesig. Irgendwie hatte ich da schon eine kleine Ahnung, dass das kein lockerer Waldspaziergang wird…<br />
Im Gep&#228;ck mit Robert, meinem besten Freund und Rico, machten wir uns morgens um 8 Uhr auf dem Weg zum N&#252;rburgring. Die Aufregung war schon deutlich zu sp&#252;ren. Ich hatte mir bewusst nicht allzu viel dar&#252;ber im Vorfeld durchgelesen, damit ich alles auf mich zukommen lassen konnte. Im Nachhinein betrachtet w&#252;rde ich dies als keine allzu clevere Taktik bewerten, denn meine eigentliche Vorbereitung (wenn man diese denn dazuz&#228;hlen k&#246;nnte) bestand aus Lauftraining, Liegest&#252;tzen und zwei Bootcamp-Trainings bei einer Truppe, die sich ebenfalls auf den SMR vorbereiteten.<br />
<a rel="lightbox[]" href='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/smr2012_01.jpg' title='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class="left"><img src='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/thumbs/thumbs_smr2012_01.jpg' alt='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class='ngg-singlepic ngg-none' /></a>Dort angekommen ergatterten wir direkt einen Parkplatz, zehn Minuten Fu&#223;weg entfernt vom Startbereich. Von da an ging es zuerst zum Infopoint, um meine Startunterlagen abzuholen. Hier sei zu erw&#228;hnen, dass ich bis zuletzt auf halbwegs gutes Wetter gehofft hatte – zumindest eine zweistellige Zahl h&#228;tte mich ein klein wenig aufgemuntert. Aber nein, die Eifel erf&#252;llte mir nat&#252;rlich nicht diesen bescheidenen Wunsch. Stattdessen zeigte sich die gr&#252;ne H&#246;lle von ihrer sch&#246;nsten Seite – wenn man denn was vor lauter Nebel h&#228;tte sehen k&#246;nnen. 7 Grad sollten es sein und Regen war f&#252;r die kommenden Stunden neben Rico mein treuester Weggef&#228;hrte. Aber warum war ich nochmal hier? Ach ja: ich wollte Strongwoman werden! Also Anja, sei keine Pussy und raus in das k&#252;hle Nass.<br />
In der Halle angekommen, holte ich meine Startnummer ab. Da war sie: die Startnummer 11465 mit meinem Namen. Irgendwie viel cooler als die &#252;blichen Startnummern bei den sonstigen Volksl&#228;ufen.<br />
<a rel="lightbox[]" href='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/smr2012_04.jpg' title='Oliver Pocher beim StrongmanRun 2012' class="right"><img src='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/thumbs/thumbs_smr2012_04.jpg' alt='Oliver Pocher beim StrongmanRun 2012' class='ngg-singlepic ngg-none' /></a>Von den Teilnehmern mal ganz zu Schweigen…Super Mario, Borat, das komplette A-Team und Konsorten – alle waren am Start. Ich hatte geh&#246;rt, dass auch Oliver Pocher antreten wird und habe das bis zum Ende bezweifelt – zu Unrecht. Absolut mediengeil pr&#228;sentierte er sich ein wenig sp&#228;ter auf dem VIP-Balkon und gew&#228;hrte uns einen Blick auf seinen mehr oder weniger gest&#228;hlten K&#246;rper. Die meisten Teilnehmer interessierte das herzlich wenig und so erhielt er recht deutliche, weniger anerkennende Zurufe.<br />
Der Start wurde aufgrund des Nebels um eine halbe Stunde nach hinten verschoben, was aber mit Sicherheit den L&#228;ufern, die ihre Klamottens&#228;cke noch abgeben mussten zugute kam. Zum Gl&#252;ck hatten wir uns angesichts der ellenlangen Schlangen daf&#252;r entschieden die Sachen im Auto zu deponieren. Sp&#228;ter stellte sich heraus, dass viele S&#228;cke sich selbst &#252;berlassen wurden, weil offensichtlich die Orga keinen Bock mehr auf das Warten der Abholer hatte. Zudem sollen der Gro&#223;teil der Klamotten nass gewesen sein. Memo an alle Teilnehmer f&#252;rs n&#228;chste Jahr: bringt eure Sachen einfach ins Auto. Da kommen sie zumindest nicht so schnell weg und werden nicht nass.<br />
<a rel="lightbox[]" href='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/smr2012_03.jpg' title='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class="left"><img src='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/thumbs/thumbs_smr2012_03.jpg' alt='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class='ngg-singlepic ngg-none' /></a>Als der Startschuss fiel, war rings um mich eine unglaubliche Atmosph&#228;re. Adrenalin ohne Ende und es war nicht zu &#252;bersehen, dass alle wahnsinnig heiss auf das waren, was auf uns zukommen sollte. Nach ca. 8 Minuten passierte ich die Zeitmatten und war total &#252;berw&#228;ltigt von den Massen die ich auf der Strecke sehen konnte. Wann hat man schon mal die Gelegenheit auf einer Strecke zu laufen, auf der sonst Vettel und Konsorten ihre Runden drehen? G&#228;nsehaut-Feeling…<br />
Nach etwa zwei Kilometer kam der erste Kiesparcours, easy peasy dachte ich da noch…ein paar Treppen, dann abw&#228;rts und schon kam ich zur ersten Trinkstation. Jetzt schon? Doch was sah ich? Eine riesige L&#228;ufertraube hatte sich schon vor einem kleinen Tor versammelt, durch das es offensichtlich noch nicht so schnell weiterging. Die Getr&#228;nkeausschenker versuchten die Meute bei Laune zu halten, indem st&#228;ndig mit PowerBar-Riegeln durch die Gegend geschmissen wurde. Wir wollten aber weiter…los, zum ersten Hindernis!<br />
Insgesamt betrug die Wartezeit bis zum ersten Hindernis in etwa eine halbe Stunde. Ich sah trotzdem schon nett aus, denn Schlamm gab es bis dahin schon reichlich auf der Strecke. Etwas zaghaft war ich zu Beginn, &#228;ngstlich mich doch mal geh&#246;rig auf die Nase zu legen. Rico riet mir einfach drauflos zu laufen, das sei die beste Vorgehensweise. Und tadaaa, er hatte Recht. Angst sollte man beim SMR besser nicht haben – Vorsicht ist jedoch nicht verkehrt.<br />
Das erste Hindernis „Schwimmalaya“ war von der Beschreibung her im Nachhinein halb so wild. Strohballen hoch, ins kn&#246;chelhohe Wasser runter, das Ganze nochmal und anschliessend an einem Seil nach oben ziehen. Fertig aus!<br />
Das zweite Hindernis „Barbecue“ war mehr oder weniger unangenehm und h&#228;tte man sich auch sparen k&#246;nnen, da man nur durch einen 10 m langen Gang laufen musste w&#228;hrend von der Seite Rauch kam. Kein Drama. Einfach Nase zuhalten und weiter geht’s.<br />
Von da an ging es eine ganze Weile auf und ab auf noch sch&#246;nem gr&#252;nen Rasenboden. Hier fing es schon an ein wenig rutschig zu werden, schlie&#223;lich waren da schon eine Menge L&#228;ufer schlammbeladen dar&#252;ber gelaufen. Richtig nett wurde es aber erst in der zweiten Runde.<br />
Das dritte Hindernis mit dem Namen „Wall Street“ wartete auf uns: eine 2,5 m hohe Holzwand, die man erklimmen musste um dann &#252;ber Strohballen wieder den Boden zu erreichen. Auch hier stellte das eigentliche Hindernis keine gro&#223;e Herausforderung dar, aber wenn man die Gesamtstrecke betrachtet raubt jedes Hindernis eine Menge Kraft, ganz zu schweigen von den st&#228;ndigen Auf- und Abstiegen.<br />
Weil es so sch&#246;n war ging es weiterhin wieder mal bergauf um dann schlammabw&#228;rts &#252;ber Wiesen und Felder zum n&#228;chsten Hindernis zu gelangen: die „schwarze Witwe“.<br />
Hier standen wir sicherlich 25 Minuten, ohne wirkliche Bewegung in Sicht bis wir von Ordnern an dem Hindernis vorbeigelotst wurden. Hier sei gesagt, dass ich wahrlich keine Pussy bin, die sich einfach aus Lustlosigkeit vorbeischummelt. Ich wollte das Rennen von Anfang bis Ende komplett durchstehen. An diesem Hindernis war eine unglaublich gro&#223;e Schlange und wir h&#228;tten den Nebenweg auch nicht genutzt wenn nicht sicherlich die H&#228;lfte aller SMR den Befehlen der Ordner Folge geleistet h&#228;tten. Somit an dieser Stelle kein Bericht dar&#252;ber, aber es gab ja noch eine zweite Runde…<br />
Weiter ging es von da an gef&#252;hlt eine Ewigkeit bergauf. Der Anstieg zum Wadenkiller hat seinem Namen definitiv alle Ehre gemacht. Er zog sich wie Kaugummi und viele mussten nach einer Weile schon gehen. Damit das nicht alles war kam am Gipfel des Berges das Hindernis f&#252;nf: der „Wadenkiller“. Unter anderen Umst&#228;nden vielleicht milde bel&#228;chelt, nach dem Anstieg aber ein wahrer Waden“freund“ bestehend aus drei Strohballen, die man abermals besteigen musste.<br />
Zum Gl&#252;ck weiss jedes Kind: wo es bergauf geht, muss es auch wieder bergab gehen! Der Abstieg kam! Yeah! Mein K&#246;rper fing an sich wieder langsam zu entspannen. Ich h&#246;rte, dass das n&#228;chste Hindernis die „Niagara Fall“ werden sollte. Rutschen – wer macht das nicht gerne? Am Hindernis angekommen wurde es aus Sicherheitsgr&#252;nden gesperrt. Viele entt&#228;uschte Gesichter um mich herum – ich hatte mich doch so darauf gefreut!<br />
Kein Tr&#252;bsal blasen – daf&#252;r habe ich keine Zeit also weiter gehts zum n&#228;chsten Hindernis. Aber hoppala, das ist ja gar kein Hindernis! Das ist ein ganz „normaler“ Weg! Ich nenne ihn an dieser Stelle liebevoll den „Ameisenberg“ – der Wahnsinn! Auf allen Vieren kriechen wir zu Hunderten diesen versch…… Berg hoch, immer nah dran auszurutschen und die komplette Menschenmenge dabei mitzunehmen. Kein Tritt ist wirklich sicher und s&#228;mtliche Vegetation ist mit diesem Tag dort ausgestorben – mit absoluter Sicherheit…ich habe pers&#246;nlich daf&#252;r gesorgt indem ich alle Wurzeln, die sich mir boten als Haltegriff missbraucht habe.<br />
Oben angekommen geht es durch einen kleinen Kiesberg zu Hindernis sieben: „Heu-Ruck“. Im Nachhinein kann ich der Beschreibung vom Veranstalter Recht geben. Ohne Hilfe ist das Erklimmen der drei Meter hohen Heuballen unm&#246;glich. Da hier wieder 20 Minuten Anstehzeit ist kann ich mir das Ganze lange genug anschauen um mir zu &#252;berlegen wie ich am besten dr&#252;ber komme. Sp&#228;ter erklimme ich mit Hilfe einer R&#228;uberleiter durch Rico das Hindernis. Aber jetzt muss ich auch wieder runterspringen…aaaaah, geschafft, mann mann mann, bin ich froh, dass das vorbei ist. Vorbei? Da war es wieder – ein zweites Hindernis, das dem zuvor keineswegs nachstand. Also gut, das selbe nochmal, nun hatte ich ja schon &#220;bung darin. Anstrengend ist das – alter Schwede!<br />
Weiter geht es ein wenig joggend zum n&#228;chsten Punkt. Endlich kann ich mal das tun, was ich eigentlich ganz gut kann: Laufen. Aber warum zum Geier f&#252;hlt es sich nicht mehr so locker leicht an wie zu Beginn?<br />
Ehe ich mich versehe befinde ich mich vor dem „Panikpool“. Und ja, er hat diesen Namen mehr als verdient – zumindest wenn es nach mir geht. Ich will keine Pussy sein, also springe ich rein, fange an zu schwimmen. In der Vergangenheit habe ich schon mal den Begriff K&#228;lteschock geh&#246;rt, konnte ihn aber nie wirklich einordnen, zwecks mangelnder Erfahrung. Das sollte sich &#228;ndern. Ich merke wie mich langsam meine Kr&#228;fte verlassen, ich nicht mehr schwimmen kann und drohe unterzugehen. Irgendwie schaffe ich es Leuten hinter mir zu sagen, dass sie mich bitte rausziehen sollen. Zum Gl&#252;ck helfen sie mir, denn mehr kann ich jetzt auch nicht mehr sagen – wow, ein herzliches Hallo an die Grenzerfahrung! Ich schleiche mich zur Pussy-Lane und bin froh, als ich Rico wiedersehe. Da er sehr gro&#223; ist konnte er in dem Wasser stehen, hat aber &#228;hnliche Erfahrungen gemacht. Hut ab vor allen, die durchschwimmen, aber ich bin in diesem Moment erst einmal fertig mit meiner kleinen Anja-Welt. Memo an mich: &#246;fter kalt duschen – ach was, &#252;berhaupt mal kalt duschen!<br />
Ich sammele mich wieder und steuere auf das n&#228;chste Hindernis zu: die „H&#228;ngel&#252;cke“. Sieht ein bisschen aus wie auf dem Kinderspielplatz, nachdem man &#252;ber mein „Lieblingsmaterial“ Strohballen klettert verschafft man sich den Weg auf die andere Seite mittels &#220;berquerung einer Seilh&#228;ngebr&#252;cke. Sieht nicht schwer aus, erfordert aber eine Menge Geschicklichkeit. Offenbar reicht dies bei mir noch aus, ich komme auf die andere Seite und erfreue mich meines n&#228;chsten Hindernisses, der „Zitterpartie“.<br />
<a rel="lightbox[]" href='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/smr2012_14.jpg' title='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class="right"><img src='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/thumbs/thumbs_smr2012_14.jpg' alt='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class='ngg-singlepic ngg-none' /></a>Zuvor werde ich von „hochmotivierten“ Orgadamen gefragt ob ich einen Herzschrittmacher habe. Gut, wenns so weitergeht, brauche ich bald einen…aber seh ich wirklich schon so geschafft aus, dass sie ausgerechnet mich fragen? Nicht dar&#252;ber nachdenken – lieber die 12 Volt-Kabel umgehen. Ich komme doch an eines und welch Wunder? Sie sind nicht geladen – also entweder bin ich zu diesem Zeitpunkt schon so strong und tough, dass ich das nicht mal mehr merke oder die Dinger haben nichts drauf – ich vermute letzteres.<br />
Der „Kniekiller“ soll f&#252;r so manche eines der schlimmsten Hindernisse gewesen sein. Blutige Knie, zerfetzte Hosen…endlich habe ich durch meine kleine Gr&#246;&#223;e auch mal einen Vorteil. Ich robbe mich durch den Kies und komme kein einziges Mal an den Boden. Soweit schon mal gar nicht schlecht. Weniger geil ist, dass ich anschlie&#223;end einen tierischen Muskelkater in den Oberschenkeln habe, weil diese durch-den-Kies-robben-Art nicht gerade die entspannendste war…aber ja, ich wei&#223;, ich bin nicht zum Jammern hier..<br />
Die „Tauchstation“ erwartet mich als n&#228;chstes. Ich sehe Wasser und f&#252;hle mich an das Panikbecken erinnert – Schluck…es kommt aber besser, das Wasser geht mir lediglich bis zum Bauch und f&#252;hlt sich bei weitem nicht mehr so kalt an, wie das Wasser zuvor. Im Becken sind Querbalken aufgestellt, unter denen man durchschwimmen kann. Ich habe keinen einzigen gesehen, der das gemacht hat, denn es hat vollkommen ausgereicht den Kopf unter dem Balken durchzubeugen.<br />
Raus aus dem Wasser, rein ins „Schlammassel“, dem 13. Hindernis. Eine helle Freude f&#252;r die mitgenommenen Schuhe, kaum „sauber“, jetzt schon wieder schlammig – ich finde das super, sooooo viel Matsch. Daf&#252;r zahlen andere Leute ein Riesenverm&#246;gen und wir haben es hier in solchen Massen. Man sollte auch mal dankbar sein <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .<br />
„The Pyramides of Pain“ begl&#252;cken mich erneut mit Strohballen. So langsam habe ich es drauf. Strohballen hochspringen, noch einmal, dann zwei mal wieder runter. Eigentlich gar nicht so schwer, wenn die Beine nur nicht so langsam m&#252;de w&#228;ren..<br />
<a rel="lightbox[]" href='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/smr2012_16.jpg' title='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class="left"><img src='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/thumbs/thumbs_smr2012_16.jpg' alt='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class='ngg-singlepic ngg-none' /></a>Das letzte Hindernis in Runde eins heisst „Final Destination“. Ging es in dem Film nicht um Todesf&#228;lle? Whuuu, nicht daran denken. Es erwartet mich eine Mischung aus einem Berg von Autoreifen, kunstvoll platziert, so dass man garantierte Fusseinklemmgefahr hat, anschlie&#223;end ein Kletternetz, Strohballen, und wieder Autoreifen. Ein Traum mehrerer Elemente…so beende ich meine erste Runde und kann es nicht glauben, dass ich gleich das selbe noch einmal absolviere. Es gibt kein Zur&#252;ck mehr. Ich schaffe das…<br />
Auf dem Weg kommen uns einige L&#228;ufer entgegen, die sich da offensichtlich nicht so sicher sind…aber wer den Titel tragen will muss auch durchhalten und k&#228;mpfen. Gek&#228;mpft habe ich am Ende des Tages…</p>
<p>Runde zwei – der Kampf gegen mich</p>
<p>Ich genie&#223;e die Joggingstrecke &#252;ber der Rennbahn, denn was neben den Hindernissen am schwersten f&#228;llt ist eigentlich das was ich meinte am besten zu k&#246;nnen – Laufen. Naiv, wie ich war dachte ich tats&#228;chlich damit sogar noch Zeit rauszuholen…ein wahrer Trugschluss!<br />
Von einer gew&#246;hnlichen Joggingstrecke kann hier nicht die Rede sein. Es ist vielmehr, ein Auf und Ab von Bergen, H&#252;geln, Gruben, ja und auch somit ein Auf und Ab von Gef&#252;hlen. Ich beginne zu zweifeln ob ich es bis zum Ende schaffe – meine Kr&#228;fte schwinden langsam und auch die Luft ist l&#228;ngst nicht mehr in der selben Menge vorhanden wie zu Beginn. Motivation – wo hast du dich versteckt? Zeig dich, du Sau!<br />
Aber sie h&#246;rt mich nicht. Zum Gl&#252;ck bin ich nicht alleine und Rico und ich versprechen uns das bis zum bitteren Ende gemeinsam durchzuziehen. Auf dem Weg zum ersten Hindernis kommen wir erneut an das kleine Tor, an dem es sich in der ersten Runde wahnsinnig gestaut hatte. Durch das Entzerren des L&#228;uferfeldes k&#246;nnen wir nun problemlos und ohne l&#228;stiges Warten durchkommen.<br />
Die Strecke hat sich jedoch ein klitzeklein wenig ver&#228;ndert – die Struktur ist nun nicht nur matschig sondern eine ganze Matschbr&#252;he, die problemlos eine ganze Ferkelherde als Erlebnispark dienen k&#246;nnte. So &#228;hnlich sehe ich nun auch aus. Matsch wohin das Auge reicht, an den Haaren, im Gesicht, wahrscheinlich &#252;berall wo ich es mir nur denken kann.<br />
Herrlich – und das alles for free! Ein Traum!<br />
Kurz vor dem ersten Hindernis mache ich Bekanntschaft mit dem unb&#228;ndigen Teamgeist, den in der zweiten Runde wohl alle Teilnehmer zu haben scheinen. Spontan bilden wir eine Kette und haken uns beim jeweils n&#228;chsten unter um gemeinsam durch den Schlamm zu rutschen anstatt alleine den Boden zu k&#252;ssen. Warum klappt sowas nicht auch in anderen Bereichen des Lebens, wo eher die Ellenbogen regieren? Jetzt nur nicht nachdenklich werden Anja – zu viel Denken ist hier v&#246;llig fehl am Platz.<br />
„Schwimmalaya“ hat wohl etwas Wasser lassen m&#252;ssen, zumindest findet sich nichts mehr davon im kleinen Becken zwischen den Heuballen wieder. Mir soll es recht sein, Wasser und ich werden heute wohl keine Freunde mehr, es sei denn es ist warm und kommt aus der Dusche.<br />
An den Seilen den Berg hoch erklimmend sehe ich schon den Rauch am Hindernis „Barbecue“. Einmal kurz Luft anhalten und schnell durchlaufen. Im Nachhinein betrachtet sehen die Fotos, die kurz nach dem Rauslaufen der Teilnehmer geschossen wurden ziemlich spektakul&#228;r aus, &#252;berall Rauch und Menschen, die sich offensichtlich gerade noch so raus schleppen. In Wahrheit war das Ganze aber nicht der Rede wert, aber cool sah es trotzdem aus.<br />
<a rel="lightbox[]" href='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/smr2012_13.jpg' title='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class="right"><img src='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/thumbs/thumbs_smr2012_13.jpg' alt='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class='ngg-singlepic ngg-none' /></a>Weiter geht es Berg hoch und runter zum n&#228;chsten Hindernis: „Wall Street“. Was nun deutlich schwerer f&#228;llt als in der ersten Runde ist das einfach Runter- und Hochlaufen der Wiesen – machen wir uns nichts vor! Nach 22000 F&#252;ssen gibt es hier nichts mehr was noch an eine Wiese erinnert – von einem satten Gr&#252;n ganz zu schweigen. Matsch und permanente Rutschgefahr bestimmen unseren weiteren Weg und verlangen uns so einiges an Kraft ab.<br />
Nach einer gef&#252;hlten Ewigkeit kommen wir an das vierte Hindernis, welches wir beim ersten Mal umrunden mussten. Dieses Mal ist nur eine verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig kleine Schlange zu sehen, so dass wir die 20 Minuten Wartezeit in Kauf nehmen. Die Nase l&#228;uft und ich habe keinen freien Fleck Stoff mehr an dem ich mir irgendwie den Angstrotz wegwischen k&#246;nnte. Es ist also soweit: Mein Freund bringt mir das Fussballer-in-der-Gegend-rotzen bei. Nein, das ist nicht damenhaft und auch sch&#246;n ist wahrscheinlich anders. Aber eine fast-Strongwoman muss tun was sie tun muss. Ich f&#252;hle mich erleichtert. Jetzt kann es weitergehen.<br />
Da ist sie also: „Die schwarze Witwe“. Der Name an sich ist schon irgendwie nicht nett – das Hindernis auch nicht! Rein ins „Vergn&#252;gen“. Ein Gitternetz aus Bauz&#228;unen stellt &#252;ber unseren K&#246;pfen sicher, dass wir nicht ausb&#252;chsen und sch&#246;n brav durch den immer gr&#246;&#223;er werdenden Schlamm robben. Auf allen vieren krieche ich also durch den Schlamm, der stets zuzunehmen scheint. Fast am Ende angekommen kann ich meine F&#252;sse kaum noch aus dem Schlamm befreien und bekomme Wadenkr&#228;mpfe, die nicht aufh&#246;ren wollen. Rico ruft die Sanit&#228;ter. Hinter mir fangen die Buh-Rufe an. Nachdem aber klar wird, dass ich die Kr&#228;mpfe nicht in den Griff bekomme wird geholfen und ich werde aus dem Schlamm rausgezogen. Ich muss mich dehnen und nach einiger Zeit geht es mir besser, so dass wir unseren Weg weiter aufnehmen k&#246;nnen. Willkommen zweite Grenzerfahrung!<br />
Ich gehe davon aus, dass die Kr&#228;mpfe dadurch bedingt waren, dass wir immer wieder durchn&#228;sst vor Hindernissen warten mussten. Die Muskulatur k&#252;hlt also aus und schon entsteht ein Krampf. Kein besonders sch&#246;nes Gef&#252;hl. Doch genug gejammert, weiter ging es durch altbew&#228;hrtes, h&#252;geliges Matsch-Terrain zum kommenden Hindernis.<br />
Der „Wadenkiller“- Berg mit 100 H&#246;henmetern raubt mir dabei meine ohnehin schon fast verbrauchte Kraft. Kaum einer joggt diesen H&#252;gel noch hoch. Es tut einfach so schon alles weh. Zwischendurch machen wir Platz f&#252;r einen Krankenwagen. Bei diesem Anblick wird mir immer ein bisschen flau im Magen, weil das automatisch heisst, dass irgendjemandem etwas passiert sein musste. Besser keine negativen Gedanken zulassen und weitermachen.<br />
Zwischendurch fragt Rico immer wieder nach ob es mir gut geht und ob wir das noch packen. Was soll man dazu sagen? Welche Wahl hat man? Klar, ich k&#246;nnte jetzt einfach aussteigen und sagen: Leute, war ein sch&#246;ner Tag, machts gut, ciao! Aber dann steh ich mitten in Timbuktu, weit weg von Auto, Zuhause, Dusche, allem….und noch weiter weg von Stolz, Ehre und all den Sachen worum es hier eigentlich geht.<br />
Wie war das also nochmal bei Rocky? There`s no easy way out!<br />
Angekommen bei der Wasserrutsche m&#252;ssen wir erneut feststellen, dass diese nicht mehr betriebsbereit ist, was ich sehr sehr schade finde. Dies war das einzige Hindernis, welches wir aufgrund von Ordnerentscheidungen nicht nutzen konnten. Zumindest lassen wir unten unsere F&#252;sse im Wasser baumeln um somit endlich mal die 10-kg-Matsch-Schuhe zu erleichtern. Ich f&#252;hle mich als h&#228;tte ich gerade 20 kg Klotz an den Beinen weniger…ist das nicht fein?<br />
Noch einmal kurz &#252;ber einen Kiesberg und schon sehe ich meinen „Ameisenberg“ – vegetationsfrei, trostlos und mit abermals Hunderten von L&#228;ufern, die ihn bezwingen wollen. Dieses Mal geht es schneller und einfacher. Offenbar lassen die Kr&#228;fte bei so einigen nach, so dass keiner mehr dr&#228;ngelt sondern eine gewisse Gem&#252;tlichkeit Einzug bekommt – vielleicht ist es aber auch die Ersch&#246;pfung und das Wissen der noch bevorstehenden Hindernisse, die uns die Schritte bedachter machen l&#228;sst.<br />
Von weitem sehe ich schon das Hindernis „Heu-Ruck“. Eine erneute Warteschlange und m&#252;de, abgeschaffte Gesichter um mich herum. Ich wei&#223;, dass ich nach diesem Hindernis den Rest schaffe. Es ist als w&#228;re ich bei km 35 im Marathon, bei dem mir mein Kopf zufl&#252;stert: es ist bald soweit, noch ein bisschen die Z&#228;hne zusammenbeissen. Drei Meter hohe Strohballen sind also sinnbildlich meine 35 Kilometer und so f&#252;hlen sie sich auch an.<br />
Ich werde von kr&#228;ftigen Herren hochgezogen und glaube, dass mein rechter Arm, an dem ich irgendwie jedes Mal aufs Neue hoch- oder runtergezogen werde, an diesem Tag um sicherlich zehn Zentimeter l&#228;nger geworden ist. Ich werde mal nachmessen…<br />
Nach dem Bezwingen dieses Hindernisses kommen wir zu Grenzerfahrung Nummer eins – dem „Panikpool“. Nennt mich Pussy, Uschi oder Schantalle, aber ich konnte nicht mehr durchschwimmen und bin rechts zur Pussy-Lane abgebogen. Angesichts der Temperaturen und der in Runde eins gemachten Erfahrung hatte ich nicht mehr den Mut reinzuspringen. So, jetzt ist es raus. Verachtet mich aber ich stehe dazu!<br />
<a rel="lightbox[]" href='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/smr2012_12.jpg' title='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class="right"><img src='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/thumbs/thumbs_smr2012_12.jpg' alt='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class='ngg-singlepic ngg-none' /></a>Weiter ging es zu den Stromf&#228;den, die abermals keinerlei Strom hatten. Was war da los, liebe Orga? War der Strom leer? <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Auf einem Foto habe ich sp&#228;ter einen L&#228;ufer gesehen, der sich das so ungemein gef&#228;hrliche Stromseil auf die Zunge gelegt hat. Als Hobby-Sherly-Holmes schlie&#223;e ich daraus eine Strominaktivit&#228;t.<br />
Was meint der Experte dazu?<br />
Der „Kniekiller“ hat wieder alles an Oberschenkelmuskulatur abverlangt. Dank meiner vor drei Monaten erlernten Liegest&#252;tzen, nein – keine Damenliegest&#252;tzen, war dieses Hindernis wieder einigerma&#223;en in Ordnung. Das sahen wohl nicht alle Strongman so, denn mitten im Parcours lag ein etwas „muskul&#246;serer“ Herr (ich nenne ihn an dieser Stelle mal Manni), der offensichtlich nicht mehr das Ende des Tunnels sah. Mit vereinten Kr&#228;ften haben wir ihn zum Kiesrobben animiert, so dass Manni v&#246;llig entkr&#228;ftet aber dankbar f&#252;r die Unterst&#252;tzung wieder Licht sehen konnte.<br />
Bei der „Tauchstation“ angekommen habe ich mich wieder &#252;ber ein wenig Abk&#252;hlung gefreut also springe ich in das k&#252;hle Nass. Immerhin sind nun meine Schuhe wieder einigerma&#223;en entschlammt. Ein BVB-Fan neben mir fragt mich ob man hier nicht durchschwimmen k&#246;nnte. Also ich will hier niemanden aufhalten. Wenn er das tun muss, dann muss er das tun. Er ist sich doch ein wenig unsicher und bleibt beim Durchlaufen so wie der Rest von uns.<br />
Und weil es so sch&#246;n ist, dass meine Schuhe und ich ein wenig sauberer geworden sind gibt es beim n&#228;chsten Hindernis gleich eine neue Portion Schlamm. Nicht, dass man sich im Nachhinein noch beim Veranstalter beschweren muss, weil zu wenig Matsch geboten wurde. Das will ja keiner!<br />
Noch einmal &#252;ber die „Pyramides of Pain“ um das Stroh nicht aus dem Augen zu verlieren. Hier erfahren wir, dass die Bundeligaspielergebnisse gerade durchgesagt wurden. Ist das jetzt euer Ernst? Haben wir es tats&#228;chlich schon kurz nach 17:15? Ich habe jegliches Gef&#252;hl f&#252;r Zeit verloren. Bis auf die Zwischenzeiten bei Wartestellen vor Hindernissen, die mal der ein oder andere durchgerufen hat, konnte ich &#252;berhaupt nicht einsch&#228;tzen wie lange wir schon unterwegs waren. Offensichtlich lange – sehr sehr lange! Normalerweise brauche ich nicht mal f&#252;r einen Marathon so lange und hier hatte ich die H&#228;lfte der Strecke an Kilometern zu bew&#228;ltigen!<br />
„Final Destination“ ist auch meine „Destination“ zum Ziel. Ich klettere zum letzten Mal &#252;ber Autoreifen und kann es nicht glauben, dass das Abenteuer nun ein Ende hat.<br />
<a rel="lightbox[]" href='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/smr2012_11.jpg' title='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class="left"><img src='http://www.brennr.de/wp-content/gallery/smr2012/thumbs/thumbs_smr2012_11.jpg' alt='Wildcard-Gewinnerin Anja beim StrongmanRun 2012' class='ngg-singlepic ngg-none' /></a>Hand in Hand mit Rico laufe ich durch das Ziel. Das Gef&#252;hl dabei ist unbeschreiblich. Ganz anders als ich es bisher bei L&#228;ufen erlebt habe. Mein K&#246;rper wird kribbelig und ich bin gl&#252;cklich und ersch&#246;pft zugleich. An heute werde ich noch eine ganze Weile denken – dieser Tag hat mich gepr&#228;gt.</p>
<p>Drei Tage sp&#228;ter…</p>
<p>Ich bin immer noch geflasht von Samstag. Es hat nicht aufgeh&#246;rt. Zwischen Rico und mir dominiert immer noch ein Thema: der SMR!<br />
Sonntag war die H&#246;lle. Jeder erdenkliche Muskel hat weh getan. Das einfache Sitzen hat schon geschmerzt. Aber wie heisst es so sch&#246;n: Schmerz vergeht, doch der Stolz bleibt!<br />
Genau so ist es! Wir planen bereits unsere n&#228;chsten Hindernisl&#228;ufe und beim SMR 2013 bin ich definitiv wieder am Start. Dann aber mit einer besseren Vorbereitung und sch&#246;nen Kalt-Duschen vorher.<br />
Dieser Lauf hat mir gezeigt wozu der menschliche K&#246;rper f&#228;hig ist – n&#228;mlich zu weitaus mehr, als man vielleicht meint. Wir neigen oftmals dazu uns in unserer Komfortzone zu bewegen, denn die ist bereits bekannt. Darin kann nichts „schiefgehen“, wir gehen somit keine Risiken ein. Aber der Mensch braucht mehr!<br />
Es ist toll an seine Grenzen zu gehen und dar&#252;ber hinaus. Mir hat es gezeigt wieviel mehr in mir steckt und das war wahrscheinlich bei weitem noch nicht alles. Also liebe SMR-Neulinge: Probiert es aus, es wird eine unglaubliche Erfahrung! Achja, ein wenig Training w&#228;re vorher nicht verkehrt!</p>
<p>In diesem Sinne: Bis zum n&#228;chsten Jahr!<br />
Strongwoman Anja 2012</p>
<p><em><strong>&#8212; / Anjas Bericht &#8212;</strong></em></p>
<p>Noch Fragen? Der Bericht ist einfach der Hammer! Und Anja hat bewiesen, dass sie eine wahre StrongWoman ist. Gl&#252;ckwunsch nochmal hierzu und auch vielen Dank f&#252;r diesen ausf&#252;hrlichen Bericht (inklusive Bilder). Die Wildcard war bei Dir sehr gut aufgehoben! <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Bericht &#8220;Heidelberg Halbmarathon 2012&#8243;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 21:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brennr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Sonntag fand in Heidelberg der 31. SAS Halbmarathon der TSG 78 Heidelberg statt. Die auf 3.500 beschr&#228;nkten Startpl&#228;tze waren wie immer innerhalb k&#252;rzester Zeit vergeben. Ich k&#246;nnte jedoch einen ergattern, da ich mir die Anmeldefrist im vermerkte. Doch meine pl&#246;tzlich auftretende Wadenverh&#228;rtung zwei Wochen vor dem Lauf machten meine Teilnahme bis kurz vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/05/heidelberg2012.jpg" title="Heidelberg 2012" class="left" rel="lightbox[14085]"><img src="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/05/heidelberg2012-128x96.jpg" alt="Heidelberg 2012" title="Heidelberg 2012" width="128" height="96" class="alignnone size-thumbnail wp-image-14096" /></a>Am vergangenen Sonntag fand in Heidelberg der <a href="http://www.sashalbmarathon.tsg78-hd.de/" title="http://www.sashalbmarathon.tsg78-hd.de/" target="_blank">31. SAS Halbmarathon der TSG 78 Heidelberg</a> statt. Die auf 3.500 beschr&#228;nkten Startpl&#228;tze waren wie immer innerhalb k&#252;rzester Zeit vergeben. Ich k&#246;nnte jedoch einen ergattern, da ich mir die Anmeldefrist im vermerkte. Doch meine pl&#246;tzlich auftretende <a href="http://www.brennr.de/2012/04/24/die-wade-der-nation/" title="http://www.brennr.de/2012/04/24/die-wade-der-nation/">Wadenverh&#228;rtung</a> zwei Wochen vor dem Lauf machten meine Teilnahme bis kurz vor Schluss unsicher. Ehrlich gesagt, hatte ich den Lauf bereits abgehakt.<span id="more-14085"></span></p>
<p>Ich hatte zwar alles versucht, damit die Verh&#228;rtung wieder verschwindet, doch zun&#228;chst ohne Erfolg. Als mir meine Frau jedoch zweimal die Wade massierte, trat eine deutliche Besserung ein. Auf einmal war meine Teilnahme wieder denkbar. Ich absolvierte am Donnerstag und Freitag noch erfolgreich zwei Testl&#228;ufe und beschloss, mich am Wettkampftag spontan zu entscheiden. Doch da war schon klar, dass ich bei einem Start nicht mit 100% laufen w&#252;rde. Ich sah den Heidelberg Halbmarathon als Trainingseinheit f&#252;r Mannheim. An mein urspr&#252;nglich geplantes Ziel von Sub2 dachte ich nicht mehr, da nicht realisierbar. Zumindest ging ich davon aus&#8230;</p>
<p>Am Samstag holte ich meine Startnummer ab. Dort waren einige L&#228;ufer zu sehen, die noch einen Startplatz suchten. Ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt, meinen Startplatz umschreiben zu lassen, da ich mir bzgl. meiner Teilnahme nicht sicher war und die Startpl&#228;tze sehr begehrt sind. Doch ich entschied mich dagegen. Ich wollte mitlaufen.</p>
<p>Sonntag. Aufstehen, eine Kleinigkeit essen, Laufsachen packen und los. Ich parke wie in den Jahren zuvor in einem Parkhaus. Dies ist aufgrund der Parkplatzsituation in Heidelberg einfach am stressfreisten. Ich ziehe meine Laufsachen an und mache mich auf den Weg zum Startbereich. Die Teilnehmer sind in Bl&#246;cke eingeteilt. Die Startnummern haben (je nach angegebenen Zielzeit) eine bestimmte Nummer. Ordner achten darauf, dass sich alle in den richtigen Startblock stellen. Der Start der Bl&#246;cke erfolgt im Abstand von f&#252;nf Minuten. Dadurch wird das Feld entzerrt, was aufgrund der Strecke durch die enge Altstadt durchaus Sinn macht. Der Startsprecher gibt allen nochmal den Tipp, es am Berg nicht zu schnell anzugehen und auch abw&#228;rts langsam zu machen. Gerade f&#252;r Neulinge ein Rat, den man sich zu Herzen nehmen sollte.</p>
<p>Heidelberg, 26 Grad, die Wade h&#228;lt. Zumindest sp&#252;re ich keine Verh&#228;rtung oder sonst irgendwas. Ich gehe es langsam an und lasse mich nicht von &#252;berholenden L&#228;ufern zu einem h&#246;heren Tempo verleiten. Es geht durch die Altstadt (z.T. Kopfsteinpflaster) &#252;ber die &#8220;Alte Br&#252;cke&#8221; auf die andere Neckarseite. Ich laufe ganz entspannt und achte darauf, mein Tempo zu halten. Bis jetzt war noch alles recht harmlos.<br />
Doch nun kommt der Philosophenweg. Die Steigungen sind echt brutal, aber meiner Wade tut dies sogar gut. Auch jetzt achte ich darauf, nicht zu schnell alle K&#246;rner zu verbrauchen. Manche L&#228;ufer tun dies nicht. Viele davon sollte ich sp&#228;ter wieder einholen. Der Weg schl&#228;ngelt sich nach oben. Die Stimmung &#228;hnelt der einer Bergetappe der Tour de France. Es sind erstaunlich viele Zuschauer am Wegesrand, die einen super anfeuern. Das letzte St&#252;ck hat es in sich. Ich gehe nicht, habe aber dennoch das Gef&#252;hl, als w&#252;rde ich stehen. Geschafft!<br />
Nun geht es fast nur noch im Wald bergab. Ich bin skeptisch, ob meine Wade dieses permanente Bergablaufen verkraften w&#252;rde. Daher nehme ich Tempo raus, so gut es geht. Auch diese H&#252;rde ist genommen. Unterst&#252;tzt von einer tollen Musikkapelle geht es wieder auf die andere Neckarseite. Ich wei&#223;, was mich nun erwarten wird.<br />
Der zweite gro&#223;e Anstieg ist heftig. Die letzten beiden Male musste ich gehen. Doch heute nicht! Auch hier ist die Unterst&#252;tzung der Anwohner und Zuschauer einfach klasse. Ich versuche meinen Rhythmus zu halten. Einfach weiterlaufen. Es muss nicht schnell sein. Hauptsache nicht stehen bleiben. Ich werde mittlerweile sp&#252;rbar seltener &#252;berholt. Im Gegenteil, ich hole immer mehr L&#228;ufer ein, die sich ihre Kr&#228;fte falsch eingeteilt haben. Ich habe alles richtig gemacht. Dennoch ist das Schloss noch l&#228;ngst nicht erreicht. Manch kurze Abstiege lassen vor allem Neulinge im Glauben, das Schlimmste w&#228;re vor&#252;ber. Doch bereits nach der n&#228;chsten Kurve zeigt sich der n&#228;chste lange Anstieg. Dieses Wissen hilft mir enorm. Den Weldebr&#228;u-Stand ignoriere ich (im Gegensatz zum <a href="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2011/04/hd2011_5.jpg" title="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2011/04/hd2011_5.jpg" target="_blank" rel="lightbox[14085]">letzten Jahr</a>), denn mir wird bewusst, dass eine Zeit unter zwei Stunden m&#246;glich ist, wenn nichts dazwischen kommt.<br />
Bei Kilometer 19 ist es geschafft. Von nun an geht es nur noch bergab. Allerdings auf Kopfsteinpflaster, was recht anstrengend ist. Es gibt viele, die bereits zum Schlussspurt ansetzen. Recht haben sie, denn von nun an kann man es rollen lassen. Doch ich halte mich zur&#252;ck, m&#246;chte bzgl. meiner Wade nicht kurz vor dem Ziel noch etwas riskieren. Nun geht es durch die Altstadt in Richtung Ziel. Normalerweise w&#252;rde ich jetzt nochmal alles geben, um ein paar Sekunden schneller zu sein. Doch dieses Mal nicht. Wozu auch? Ich werde locker unter zwei Stunden bleiben und was interessieren mich da ein paar Sekunden? Nichts. Deswegen riskiere ich keine unn&#246;tige Zerrung. Stattdessen genie&#223;e ich die letzten Meter und laufe entspannt mit einem &#228;u&#223;erst zufriedenen L&#228;cheln bei <strong>1:56:50</strong> ins Ziel. Immerhin 11 min schneller als meine bisher beste Zeit in Heidelberg.</p>
<p>Wie auch die beiden Male zuvor, f&#252;hlte ich mich nach der Ziellinie ein wenig verloren. Dies lag vor allem daran, dass es keine Medaille gab. Ich finde das sehr schade, denn der Heidelberg Halbmarathon ist nicht ein gew&#246;hnlicher Stadthalbmarathon, sondern hat ein anspruchvolles Streckenprofil. Eine Medaille w&#228;re eine sch&#246;ne symbolische Belohnung f&#252;r das Geleistete. Hierf&#252;r w&#252;rde ich auch gerne 5€ mehr an Startgeld bezahlen. Da es aber nunmal keine Medaille gab, verlie&#223; ich auch recht schnell den Zielbereich und traf auch gleich meine Frau mit meinen beiden S&#246;hnen, die auf mich warteten. Eine sch&#246;ne Belohnung, die mich die mangelnde Medaille schnell vergessen lie&#223;. Wir machten uns auf den Heimweg und gingen noch auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mannheimer_Mess" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Mannheimer_Mess" target="_blank">„Mannemer Mess“</a>. Ein gelungener Tag. <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Wade der Nation</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 13:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brennr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ok, die Nation mag meine Wade wohl weniger interessieren , doch die Ungewissheit bzgl. der Heilungsdauer ist vergleichbar zu Ballack im Vorfeld zur Fu&#223;ball-WM 2006. Eine Wadenverletzung gef&#228;hrdete seine Teilnahme. Und auch bei der EM 2008 kam ihm die Wade wieder in die Quere. Bei mir ist es nun &#228;hnlich. Ich zog mir 2009 bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/04/wade_der_nation.jpg" title="Die Wade der Nation" class="left" rel="lightbox[14030]"><img src="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/04/wade_der_nation-96x128.jpg" alt="Die Wade der Nation" title="Die Wade der Nation" width="96" height="128" class="alignnone size-thumbnail wp-image-14036" /></a>Ok, die Nation mag meine Wade wohl weniger interessieren <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> , doch die Ungewissheit bzgl. der Heilungsdauer ist vergleichbar zu Ballack im Vorfeld zur Fu&#223;ball-WM 2006. Eine <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/kunst-der-verdraengung-die-wade-der-nation-1.884011" title="http://www.sueddeutsche.de/sport/kunst-der-verdraengung-die-wade-der-nation-1.884011" target="_blank">Wadenverletzung</a> gef&#228;hrdete seine Teilnahme. Und auch bei der EM 2008 kam ihm die <a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/faellt-der-kapitaen-aus-bangen-um-ballack-wieder-die-wade/1268504.html" title="http://www.tagesspiegel.de/sport/faellt-der-kapitaen-aus-bangen-um-ballack-wieder-die-wade/1268504.html" target="_blank">Wade</a> wieder in die Quere. Bei mir ist es nun &#228;hnlich. Ich zog mir 2009 bei einem Wettkampf einen <a href="http://www.brennr.de/2009/06/29/diagnose-muskelfaserriss/" title="http://www.brennr.de/2009/06/29/diagnose-muskelfaserriss/">Muskelfaserriss</a> in der linken Wade<span id="more-14030"></span> zu. Dieser hatte eine dreimonatige Leidenszeit mit sich gezogen, denn nicht nur die Wade war verletzt, sondern (wohl) auch die Achillessehne entz&#252;ndet (<a href="http://www.brennr.de/2009/07/22/achillodynie/" title="http://www.brennr.de/2009/07/22/achillodynie/">Achillodynie</a>). Damals versuchte ich echt <a href="http://www.brennr.de/2009/07/17/schmerzen-wie-zuvor/" title="http://www.brennr.de/2009/07/17/schmerzen-wie-zuvor/">alles</a>, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Ohne Erfolg. Ich musste mich gedulden. Es waren harte, verdammt harte drei Monate, bis sich die Muskulatur regenerierte. Seitdem habe ich mehr auf das Dehnen geachtet; vor dem Laufen etwas leichter und danach intensiver. Und jetzt? Schon wieder Probleme mit der linken Wade.</p>
<p><strong>Was ist passiert?</strong><br />
Vor elf Tagen hatte ich einen regenerativen Lauf auf dem Plan. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich gut in Form und ich achtete auch darauf, die langsamen L&#228;ufe nicht zu vergessen. Gerade Ende 2011 und Anfang 2012 war ich viel zu schnell unterwegs. Nun wollte ich mit mehr Sinn trainieren, um auch einem &#220;bertraining vorzubeugen. Wie bereits erw&#228;hnt, wollte ich an diesem Tag (&#252;brigens Freitag der 13.) einen 8-10 Kilometer langen <a href="http://connect.garmin.com/activity/167666734" title="http://connect.garmin.com/activity/167666734" target="_blank">regenerativen Lauf</a> mit um die 6 min/km absolvieren. Nach kurzem Dehnen ging ich es langsam an und dennoch schnellte mein Puls nach wenigen Metern ungew&#246;hnlich in die H&#246;he (162 bpm). Ich hielt kurz an und wartete, bis sich der Puls wieder beruhigte. Dann lief ich wieder langsam los. Doch schon wieder hatte ich einen Puls von bis zu 167 Schl&#228;gen. Normal w&#228;ren bei diesem Tempo eigentlich 120-125 Schl&#228;ge. Ich hielt nochmals an und wartete, bis mein Puls bei 65 Schl&#228;gen war. War mein Puls tats&#228;chlich so hoch oder handelte es sich eventuell nur um eine fehlerhafte Messung (was gelegentlich gerade zu Beginn der L&#228;ufe schon mal vorkommt)? Irgendwie hatte ich das Gef&#252;hl, dass ich etwas gestresst in den Lauf ging. Daher achtete ich jetzt nur noch auf den Puls und wollte ein wenig abschalten. Der Puls normalisierte sich und ich lief meine gewohnte Strecke. Doch nach zwei Kilometern verh&#228;rtete sich meine linke Wade. Es f&#252;hlte sich wie ein leichter Krampf an. Ich dachte mir nichts dabei und ging davon aus, dass sich die leichte Verh&#228;rtung mit der Zeit rauslaufen w&#252;rde. Ich hatte ja keine Schmerzen. Doch die Verh&#228;rtung wurde zunehmend ein wenig st&#228;rker. Und so entschied ich mich, den Lauf nach 6 Kilometern abzubrechen. Auf intensives Dehnen verzichtete ich, um eine eventuelle Verletzung nicht zu verschlimmern.</p>
<p><strong>M&#246;gliche Ursachen?</strong></p>
<ul>
<li>Ich war etwas perplex, dass mich gerade bei einem regenerativen Lauf eine Verletzung heimsuchte. Keine extreme Belastung, kein zu schnelles Angehen, ganz ohne Ank&#252;ndigung (wie z.b. 2009, als ich die <a href="http://www.brennr.de/2009/06/26/schmerzen-zwischen-wade-und-ferse/" title="http://www.brennr.de/2009/06/26/schmerzen-zwischen-wade-und-ferse/">Signale</a> ignorierte). Am Montag lief ich eine lange Einheit (<a href="http://connect.garmin.com/activity/166511440" title="http://connect.garmin.com/activity/166511440" target="_blank">24 km in 5:36/km</a>) und am Mittwoch einen Tempodauerlauf (<a href="http://connect.garmin.com/activity/167115041" title="http://connect.garmin.com/activity/167115041" target="_blank">10 km in 5:00/km</a>). Alles ganz normal und mit jeweils einem Tag Pause dazwischen. Dennoch k&#246;nnte ein &#220;bertraining eine m&#246;gliche Ursache sein. Ich hatte ab M&#228;rz meine Umf&#228;nge erh&#246;ht und lief in der Woche 10 Kilometer mehr, als in den Monaten zuvor. Ich empfand dies jedoch nicht als Mehrbelastung, da ich ja auch langsamer lief. Aber vielleicht t&#228;uschte ich mich.</li>
<li>Eine weitere Ursache k&#246;nnte ein Laufschuh sein. Ich durfte ja den noch nicht erh&#228;ltlichen <a href="http://www.brennr.de/2012/04/09/test-saucony-progrid-kinvara-3/" title="http://www.brennr.de/2012/04/09/test-saucony-progrid-kinvara-3/">&#8220;Saucony ProGrid Kinvara 3&#8243;</a> testen. Ein minimalistischer Neutralschuh, der eigentlich nichts f&#252;r mich ist, da ich normalerweise eine leichte Pronationsst&#252;tze ben&#246;tige. Doch beim Laufen hatte ich nicht das Gef&#252;hl, als w&#252;rde diese St&#252;tze fehlen. Ich sp&#252;rte zwar, dass der Schuh die Muskulatur etwas mehr fordert, aber daher bin ich auch keine langen Einheiten damit gelaufen. Dennoch k&#246;nnte ich eventuell meine Muskulatur &#252;berfordert haben.</li>
<li>Als letzte m&#246;gliche Ursache k&#246;nnte etwas ganz anderes in Frage kommen; mein R&#252;cken. Ich schlief in den letzten Wochen schlecht und hatte mal wieder Schmerzen im rechten Lendenwirbel- bzw. Kreuzbeinbereich. Vielleicht f&#252;hrte eine Schonhaltung dazu, dass meine linke Wade zu stark belastet wurde.</li>
</ul>
<p><strong>Gegenma&#223;nahmen?</strong></p>
<ul>
<li>Magnesium: Mein erster Gedanke war, dass ich aufgrund des gesteigerten Trainingumfangs vielleicht einen Magnesiummangel habe. Kr&#228;mpfe sind hierf&#252;r ja bekannterma&#223;en m&#246;gliche Anzeichen. Seitdem nehme ich t&#228;glich 400mg ein. Wirkung: keine.</li>
<li>Voltaren: Bei Zerrungen und Entz&#252;ndungen wird von den &#196;rzten Voltaren empfohlen. Ich habe dies sowohl als Gel direkt auf die Wade, als auch in Tablettenform angewandt. Wirkung: keine.</li>
<li>Sch&#252;ssler Salze: Meine Frau machte mich auf &#8220;Sch&#252;ssler Salze&#8221; aufmerksam. Die &#8220;Nr. 7&#8243; ist bei Schmerzen und Kr&#228;mpfen einzunehmen und enth&#228;lt Magnesiumphosphat. Am besten vor dem Schlafen 10 Tabletten in hei&#223;em Wasser aufl&#246;sen und schluckweise trinken. Wirkung: keine.</li>
<li>Spascupreel: Bei meiner verzeifelten Internet-Suche stie&#223; ich auf einen Gehimtipp, der angeblich von Dr. M&#252;ller-Wohlfarth stammt. Das hom&#246;opathische Mittelchen nennt sich Spascupreel und soll neben Magenbeschwerden auch bei Muskelverh&#228;rtungen helfen. Wirkung: keine.</li>
<li>Kompression: Laut PECH-Regel soll Kompression helfen. Daher habe ich nachts und tags&#252;ber Kompressionsstr&#252;mpfe getragen. Ich muss sagen, es f&#252;hlte sich sehr angenehm an. Doch die Beschwerden blieben. Wirkung: tags&#252;ber schmerzlindernd.</li>
<li>Hei&#223;e B&#228;der: Nachdem anfangs W&#228;rme eher vermieden werden sollte, nahm ich nach ein paar Tagen auch mal ein hei&#223;es Bad, um die Muskeln zu lockern und die Durchblutung anzuregen. Die Wade lockerte sich zun&#228;chst ein wenig, wurde aber kurze Zeit sp&#228;ter wieder hart. Wirkung: kurzfristig leichte Besserung.</li>
<li>Massage: Mit durchblutungsf&#246;rderndem &#214;l und einer leichten Massage versuchte ich die Verh&#228;rtung wegzumassieren. Wirkung: keine.</li>
</ul>
<p><strong>Und nun?</strong><br />
Tja, es sieht nicht gut aus. Die Schmerzen bzw. das Verkrampfen wandert so langsam in den unteren Bereich der Wade. So wie damals. Den <a href="http://www.sashalbmarathon.tsg78-hd.de/" title="http://www.sashalbmarathon.tsg78-hd.de/" target="_blank">&#8220;Heidelberg Halbmarathon&#8221;</a> am Wochenende kann ich mir wohl abschminken. Selbst wenn meine Beschwerden in den n&#228;chsten Tagen verschwinden sollten, bezweifle ich, dass es sinnvoll w&#228;re, gleich wieder voll einzusteigen. Heidelberg wollte ich eh nur als harte Trainingseinheit zur Vorbereitung auf den <a href="http://www.marathonmannheim.de/" title="http://www.marathonmannheim.de/" target="_blank">Halbmarathon in Mannheim</a> (12.05.) mitnehmen. Doch auch diese Teilnahme sehe ich gef&#228;hrdet. Und selbst wenn, werde ich eine neue PB vergessen k&#246;nnen.<br />
Doch was kann ich noch tun? Eigentlich naheliegend, dass ich mal einen Sportarzt aufsuchen sollte. Doch ehrlich gesagt, habe ich mein Vertrauen in sogenannte Sport&#228;rzte verloren. Meine Erfahrungen vor drei Jahren waren nicht gerade gut. Ich erhielt lediglich Standard-Antworten à la &#8220;Pausieren&#8221;, &#8220;Dehnen&#8221; und &#8220;Geduld&#8221;. F&#252;r Geduld brauche ich jedoch nicht zum Arzt. Keiner hatte sich f&#252;r die Ursache interessiert. Ich wurde nie gefragt, welche Schuhe ich laufe, wie viel ich trainiere und ob ich etwas am Training ge&#228;ndert habe. Und vielleicht habe ich genau deswegen wieder Probleme mit der Wade. Aber ich gebe den &#196;rzten noch eine Chance. Ich habe nun u.a. einen <a href="http://www.gemeinschaftspraxis-sw.de" title="http://www.gemeinschaftspraxis-sw.de" target="_blank">Sportarzt (und Osteopath)</a> in der N&#228;he ausfindig machen k&#246;nnen, der selbst L&#228;ufer bzw. Triathlet ist und zu dem viele L&#228;ufer aus der Umgebung gehen. Vielleicht kann er mir ja weiterhelfen. Ich werde mich um einen Termin k&#252;mmern und werde berichten.</p>
<p>Mir kommt das Ganze wie ein b&#246;ses &#8220;dèjá-vu&#8221; vor.. <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_cry.gif' alt=':cry:' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Nominiert zum Superblog 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 10:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brennr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[WWW]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Blog ist f&#252;r &#8220;die Superblogs 2012&#8243; in der Kategorie &#8220;Sport &#038; Fitness&#8221; nominiert! In neun verschiedenen Kategorien sucht Hitmeister dieses Jahr die besten Blogs im World Wide Web. Die drei Blogs mit den meisten Stimmen in ihrer Kategorie werden mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Vom 17. &#8211; 24. April findet die Abstimmungsphase statt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/04/superblogs2012.jpg" title="Superblogs 2012" class="left" rel="lightbox[13963]"><img src="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/04/superblogs2012-128x104.jpg" alt="Superblogs 2012" title="Superblogs 2012" width="128" height="104" class="alignnone size-thumbnail wp-image-14004" /></a>Mein Blog ist f&#252;r <a href="http://www.hitmeister.de/superblogs/2012/sport/" title="http://www.hitmeister.de/superblogs/2012/sport/" target="_blank">&#8220;die Superblogs 2012&#8243;</a> in der Kategorie <a href="http://www.hitmeister.de/superblogs/2012/sport/" title="http://www.hitmeister.de/superblogs/2012/sport/" target="_blank">&#8220;Sport &#038; Fitness&#8221;</a> nominiert! In neun verschiedenen Kategorien sucht Hitmeister dieses Jahr die besten Blogs im World Wide Web. Die drei Blogs mit den meisten Stimmen in ihrer Kategorie werden mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Vom <strong>17. &#8211; 24. April</strong> findet die Abstimmungsphase statt, in der ihr<span id="more-13963"></span> flei&#223;ig f&#252;r mich abstimmen k&#246;nnt. Unter allen W&#228;hlern verlost Hitmeister zus&#228;tzlich ein <strong>iPad 3</strong>. Somit habt ihr auch was davon. W&#228;re doch sch&#246;n, wenn ich aufs Treppchen kommen und zudem ein Leser von Brennr.de das iPad gewinnen w&#252;rde. Das <strong>Preisgeld</strong> f&#252;r einen der Pl&#228;tze 1-3 (250€, 150€ bzw. 100€) w&#252;rde ich dem <strong><a href="http://www.laufclub21.de/" title="http://www.laufclub21.de/" target="_blank">&#8220;Laufclub 21&#8243;</a></strong> spenden, der Menschen mit Down-Syndrom im Laufsport f&#246;rdert. Eine sch&#246;ne Sache, die ich gerne unterst&#252;tzen w&#252;rde.</p>
<p>Stimmt f&#252;r mich unter <strong><a href="http://www.hitmeister.de/superblogs/2012/sport/" title="http://www.hitmeister.de/superblogs/2012/sport/" target="_blank">http://www.hitmeister.de/superblogs/2012/sport/</a></strong></p>
<p>Ich freue mich &#252;ber jede Stimme und dr&#252;cke euch die Daumen f&#252;r das iPad 3! <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Test: Saucony ProGrid Kinvara 3</title>
		<link>http://www.brennr.de/2012/04/09/test-saucony-progrid-kinvara-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 22:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brennr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Ostern habe ich einen besonderen Testbericht parat. Ich durfte als einer der Ersten den neuen &#8220;Saucony ProGrid Kinvara 3&#8243; testen, der erst im Mai in den Handel kommt. Vor kurzem hatte ich bereits ein Video ver&#246;ffentlicht, das ich beim Auspacken aufgenommen hatte. Inzwischen bin ich einige Kilometer mit dem Schuh gelaufen und m&#246;chte nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/04/kinvara3_01.jpg" title="Saucony ProGrid Kinvara 3" class="left" rel="lightbox[13951]"><img src="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/04/kinvara3_01-128x96.jpg" alt="Saucony ProGrid Kinvara 3" title="Saucony ProGrid Kinvara 3" width="128" height="96" class="alignnone size-thumbnail wp-image-13987" /></a>Zu Ostern habe ich einen besonderen Testbericht parat. Ich durfte als einer der Ersten den neuen &#8220;Saucony ProGrid Kinvara 3&#8243; testen, der erst im Mai in den Handel kommt. Vor kurzem hatte ich bereits ein Video ver&#246;ffentlicht, das ich beim Auspacken aufgenommen hatte. Inzwischen bin ich einige Kilometer mit dem Schuh gelaufen und m&#246;chte nun meine Erfahrungen schildern.<span id="more-13951"></span></p>
<p><strong>Unboxing:</strong><br />
<iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/o3tjkvsVN7Y?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die L&#228;ufe mit dem Kinvara 3 waren f&#252;r meine Verh&#228;ltnisse richtig schnell. Das liegt daran, dass man mit diesem Schuh eigentlich nur schnell laufen kann. F&#252;r langsames Laufen muss man sich schon beinahe zwingen. Aber darauf hatte ich keine Lust. <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier meine Eindr&#252;cke:</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>+ Gewicht</strong></span><br />
Der Schuh ist verdammt leicht. Mit gerade einmal 286g (bei Gr&#246;&#223;e US 14) ist der Kinvara 3 der leichteste Laufschuh, den ich jemals hatte. Dieses geringe Gewicht macht sich beim Laufen bemerkbar. Ich neige unbewusst dazu, schneller zu laufen, als ich eigentlich vorhabe.</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>+ Optik</strong></span><br />
Vom Design war ich sofort begeistert. Ein sch&#246;ner Verlauf von Schwarz in Knallgelb, untermalt von ein paar roten Akzenten. Auch die weiteren Design-Varianten finde ich sehr gelungen. Ich finde, so muss ein schneller Schuh bzw. Wettkampfschuh aussehen; auff&#228;llig, aggressiv, giftig. Da f&#252;hlt man sich automatisch schnell. Und das Tolle ist, den Kinvara 3 gibt es noch vielen weiteren klasse <a href="http://www.brennr.de/wp-content/gallery/kinvara3/kinvara3_22.jpg" title="Saucony ProGrid Kinvara 3 - Farben" class="lightbox" rel="lightbox[13951]">Farbvarianten</a>.</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>+ Abdruck</strong></span><br />
Die Zwischensohle des Kinvara 3 liefert ein direktes Feedback von der Stra&#223;e und der Vorfu&#223; kann sich ohne f&#252;hlbaren Energieverlust abdr&#252;cken. Die D&#228;mpfung ist zwar etwas straff, aber dennoch &#252;berraschend gut f&#252;r dieses Gewicht. Au&#223;erdem ist dadurch der Schuh schnell zu laufen. </p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>+ Sprengung</strong></span><br />
Der H&#246;henunterschied der Mittelsohlen zwischen Ferse und Zehe betr&#228;gt lediglich 4mm. Dies provoziert automatisch zu einem dynamischen und schnelleren Laufstil.</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>+ Stabilit&#228;t</strong></span><br />
Die straffe D&#228;mpfung sorgt unter anderem daf&#252;r, dass der Kinvara 3 recht stabil wirkt. Normalerweise ben&#246;tige ich eine leichte Pronationsst&#252;tze, doch 10 Kilometer sind f&#252;r mich mit dem Kinvara 3 durchaus machbar. Alles dar&#252;ber sehe ich f&#252;r mich pers&#246;nlich aber als etwas kritisch an, zumindest im Wettkampftempo. Am Tag nach einem Lauf merke ich dann im unteren Wadenbereich schon, dass die St&#252;tze fehlte. H&#228;lt sich aber in Grenzen. Somit ist der Schuh auch f&#252;r mich bei schnellen (kurzen) Einheiten eine gute Wahl. PS: <a href="http://www.florianbernard.de/2012/03/14/aus-fehlern-lernt-man-auch-beim-bienwald-halbmarathon/" title="http://www.florianbernard.de/2012/03/14/aus-fehlern-lernt-man-auch-beim-bienwald-halbmarathon/" target="_blank">Florian</a>, der normalerweise auch eine leichte St&#252;tze ben&#246;tigt, ist damit sogar einen Halbmarathon gelaufen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>- Obermaterial</strong></span><br />
Das Obermaterial ist sehr d&#252;nn und leicht, aber irgendwie auch etwas st&#246;rrisch und unflexibel. Beim Abrollvorgang gibt es dadurch im Vorfu&#223;bereich einige Falten. Zwar wirken sich diese beim Laufen nicht negativ aus, aber ich habe nicht das Gef&#252;hl, als w&#228;re es eine zweite Haut.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>- kein US 13.5</strong></span><br />
F&#252;r viele wohl nicht interessant, aber ich werde dies zuk&#252;nftig dennoch bei jedem Schuhtest erw&#228;hnen, wenn es der Fall ist. Saucony bietet den Kinvara 3 nicht in der Gr&#246;&#223;e US 13.5 an, sondern nur bis US 13 in halben Gr&#246;&#223;en. Danach kommt direkt US 14. Da (besonders) ein Wettkampfschuh perfekt passen muss, ist es &#228;rgerlich, wenn man in der Gr&#246;&#223;e Kompromisse eingehen muss. Entweder zu klein oder zu gro&#223;. Schade.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ich kenne leider nicht die Vorg&#228;nger des Kinvara 3 (die konkreten &#196;nderungen sind bei den Bildern im Anhnag zu erkennen), aber auch so kann ich sagen, dass der Schuh echt klasse ist. Leicht, dynamisch, schnell. So machen Tempol&#228;ufe, Intervalle und Wettk&#228;mpfe richtig Spa&#223;. Selbst f&#252;r leichte &#220;berpronieren interessant. Allerdings empfehle ich etwas Lauferfahrung bzw. entsprechenden Trainingszustand, da der Schuh den Fu&#223; zum aktiven Mitmachen auffordert. Saucony wirbt mit dem Kinvara 3 als Zweitschuh und das macht durchaus Sinn. Er sorgt f&#252;r Abwechslung und trainiert die F&#252;&#223;e. Daher kann ich den Kinvara 3 f&#252;r alle Lauferfahrenen empfehlen, die einen leichten Schuh f&#252;r schnelle Trainingseinheiten bis hin zum Wettkampf suchen. Lediglich das Obermaterial finde ich noch ein wenig optmimierungsf&#228;hig, aber dass ist bei solch leichte Schuhen nicht ungew&#246;hnlich und ist auch immer ein individuelles Empfinden. Ansonsten ist der Schuh absolut gelungen und macht verdammt viel Spa&#223;. Ich laufe damit definitiv schneller, als mit meinen anderen Schuhen. Ich h&#228;tte das nicht geglaubt, ist aber so.</p>
<p>PS: N&#228;chsten Sonntag werde ich damit sehr wahrscheinlich an einem 10km-Wettkampf teilnehmen. Ich bin echt gespannt und werde nat&#252;rlich berichten.</p>
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		<title>Gewinner Wildcard &#8220;StrongmanRun 2012&#8243;</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 21:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brennr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem habe ich zu einem Gewinnspiel aufgerufen, bei dem man eine Wildcard f&#252;r den bereits ausgebuchten StrongmanRun 2012 ergattern konnte. Insgesamt gab es sieben Bewerber. Wie angek&#252;ndigt habe ich nun den Gewinner der Wildcard per Zufallsprinzip ausgelost. And the winner is&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/04/wildcard-ziehung.jpg" title="Ziehung des Wildcard-Gewinners StrongmanRun 2012" class="left" rel="lightbox[13953]"><img src="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/04/wildcard-ziehung-128x96.jpg" alt="Ziehung des Wildcard-Gewinners StrongmanRun 2012" title="Ziehung des Wildcard-Gewinners StrongmanRun 2012" width="128" height="96" class="alignnone size-thumbnail wp-image-13956" /></a>Vor kurzem habe ich zu einem <a href="http://www.brennr.de/2012/03/19/gewinnspiel-wildcard-strongmanrun-2012/" title="http://www.brennr.de/2012/03/19/gewinnspiel-wildcard-strongmanrun-2012/">Gewinnspiel</a> aufgerufen, bei dem man eine Wildcard f&#252;r den bereits ausgebuchten <a href="http://www.fishermansfriend.de/strongmanrun/" title="http://www.fishermansfriend.de/strongmanrun/" target="_blank">StrongmanRun 2012</a> ergattern konnte. Insgesamt gab es sieben Bewerber. Wie angek&#252;ndigt habe ich nun den Gewinner der Wildcard per Zufallsprinzip ausgelost. And the winner is&#8230;<span id="more-13953"></span></p>
<p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/OdnVIUqO_eI?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Bericht &#8220;6. Heini-Langlotz-Lauf&#8221;</title>
		<link>http://www.brennr.de/2012/03/21/bericht-6-heini-langlotz-lauf/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 22:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brennr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Sonntag fand der 6. Heini-Langlotz-Lauf in Br&#252;hl statt. Dies war nicht nur der erste Lauf des Drei-L&#228;nder-Laufcups, sondern zugleich mein Start in die Wettkampfsaison 2012. Zwar war ich nicht auf eine neue Bestzeit aus (hierf&#252;r mangelte es an einer gezielten Vorbereitung), dennoch wollte ich meinen aktuellen Leistungszustand testen. Hinzu kam, dass mir der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/03/hll.jpg" alt="Quelle: www.heini-langlotz-lauf.de" title="Quelle: www.heini-langlotz-lauf.de" width="128" height="95" class="left" />Am vergangenen Sonntag fand der <a href="http://www.heini-langlotz-lauf.de/" title="http://www.heini-langlotz-lauf.de/" target="_blank">6. Heini-Langlotz-Lauf</a> in Br&#252;hl statt. Dies war nicht nur der erste Lauf des <a href="http://www.drei-laender-laufcup.de/" title="http://www.drei-laender-laufcup.de/" target="_blank">Drei-L&#228;nder-Laufcups</a>, sondern zugleich mein Start in die Wettkampfsaison 2012. Zwar war ich nicht auf eine neue Bestzeit aus (hierf&#252;r mangelte es an einer gezielten Vorbereitung), dennoch wollte ich meinen aktuellen Leistungszustand testen. Hinzu kam, dass mir der Streckenplan gefiel und dies meine erste Teilnahme an der Laufveranstaltung war.<span id="more-13917"></span> Also meldete ich mich an.</p>
<p>Freitag und Samstag war das Wetter klasse. Man sp&#252;rte f&#246;rmlich den Fr&#252;hling kommen. Die Veranstalter freuten sich bereits &#252;ber tolle Bedingungen, doch es kam alles ganz anders. Der Fr&#252;hling legte eine Pause ein. Die Temperaturen sanken und leichter Regen den ganzen Tag &#252;ber. Da fiel es mir ehrlich gesagt auch etwas schwer, mich f&#252;r den Lauf zu motivieren. Etwas unschl&#252;ssig packte ich zu Hause meine Laufsachen. Aber wie sagt meine Arbeitskollegin immer so sch&#246;n? &#8220;Du bist ja schlie&#223;lich nicht aus Zucker!&#8221;. Recht hat sie und so machte ich mich auf den Weg nach Br&#252;hl (in Baden W&#252;rttemberg).</p>
<p>Dort an der Schule angekommen (wo auch das ZIel war), war ich doch ein wenig &#252;berrascht, wie viele L&#228;ufer da waren. Ich ging n&#228;mlich davon aus, dass es eine kleine Laufveranstaltung w&#228;re. Doch allein auf der 10km-Distanz (neben Bambini-Lauf, Br&#252;hler Meile und Walking-Disntanz) waren knapp 600 L&#228;ufer angemeldet. Also schon ein etwas gr&#246;&#223;erer Volkslauf. Entsprechend gro&#223; war der Trubel. Ich holte meine Startnummer und zog mich um. Aufgrund der Witterung streifte ich mir zum Warmlaufen noch eine d&#252;nne Laufjacke &#252;ber.</p>
<p>Der Start war an einer anderen Stelle, die ich erst ausfindig machen musste. Hierzu folgte ich einfach den anderen L&#228;ufern. Kurz vor dem Start (12 Uhr) fiel mir auf, dass ich noch meine Jacke an hatte und diese viel zu schade w&#228;re, sie einfach an den Star&#223;enrand zu werfen. Also nochmal schnell zur&#252;ck zur Schule, Jacke ablegen und zur&#252;ck zum Start. Um 11:57 reihte ich mich noch rechtzeitig im Startbereich ein. Allerdings nicht ganz optimal positioniert. Und da lediglich die Bruttozeit gemessen wurde, sollte mich dies sechs Sekunden kosten. Aber das geht ja noch.</p>
<p>Der Startschuss f&#228;llt und ich wei&#223; nicht, in welchem Tempo ich beginnen soll. Bis jetzt hatte ich mir noch nicht so recht Gedanken dar&#252;ber gemacht. Ich entscheide mich nach Gef&#252;hl zu laufen, was zu einem Tempo von unter 4:40/km f&#252;hrt. Die Strecke ist asphaltiert und verl&#228;uft zun&#228;chst am Ortsrand von Br&#252;hl entlang in Richtung Rheinufer. Der leichte Regen macht sich erst einmal  nicht negativ bemerkbar. Auch die Au&#223;entemperatur von 9-10 Grad ist nahezu ideal. Unter meinem Laufshirt habe ich jedoch noch ein enges Funktionsshirt an. Die richtige Wahl der Wettkampfbekleidung ist nicht unwichtig, denn st&#246;ren sollte w&#228;hrend des Laufs nichts.</p>
<p>Bis jetzt f&#252;hlt sich alles gut an. Mir f&#228;llt auf, dass ich nicht &#252;berholt werde und selbst nur wenige L&#228;ufer einhole. Man hat sich anscheinend beim Start leistungsgerecht eingeordnet. Sowas ist auch eher selten der Fall. Langsam erh&#246;he ich in meiner Gruppe das Tempo, da ich merke, dass bei mir noch mehr m&#246;glich ist. Da keiner mitzieht, muss ich die Gruppe vor mir anvisieren. Es f&#252;hlt sich jedoch wie eine halbe Ewigkeit an, bis ich diese eingeholt habe. Doch ab da (Kilometer 5) f&#228;llt es mir leichter, das schnellere Tempo zu halten. Kleinere H&#252;gel zwischendurch sind zwar unangenehm und bringen mich ein wenig aus dem Rhythmus, aber daf&#252;r ist die Strecke sch&#246;n.</p>
<p>Mein Forerunner piepst nun immer fr&#252;her, um mir einen gelaufenen Kilometer mitzuteilen, als es die Kilometerschilder anzeigen. Ich vermute, dass diese nicht exakt aufgestellt sind. Dies stelle ich &#252;brigens bei vielen Laufveranstaltungen fest und finde ich sehr &#228;rgerlich. Ich vertraue daher meiner Garmin und konzentriere mich auf die letzten Kilometer. Ich n&#228;here mich so langsam wieder dem Ortsrand. Pl&#246;tzlich l&#228;uft ein Junge mit seinem Vater hinter mir kurz mit und sagt ihm, dass er der 122. sei, denn er habe mitgez&#228;hlt. Es sollte sich herausstellen, dass er tats&#228;chlich richtig gez&#228;hlt hat.</p>
<p>Ich halte mein Tempo bei 4:30/km und knapp darunter. Da ich die Strecke nicht kenne, m&#246;chte ich nicht zu fr&#252;h den Schlussspurt einlegen und warte, bis zum 9. Kilometerschild. Nach und nach ziehe das Tempo an. Die beiden L&#228;ufer vor mir auch. Leider ist das Ziel nicht einsehbar und so beginne ich ein wenig zu sp&#228;t mit dem Zielsprint. In der Zielkurve entdecke ich meinen Sohn mit meiner Mutter, was nochmal etwas Energie freisetzt. Auf den letzten Metern schaffe ich es somit noch zwei L&#228;ufer zu &#252;berholen und kam mit einer <strong>45:18</strong> ins Ziel. Platz 119 (von 558) &#8211; wie gesagt, der Junge von vorhin hatte richtig gez&#228;hlt.</p>
<p>Da meine Startnummer durch den Regen aufgeweicht war, lie&#223; sie sich nicht einscannen und die Dame am Laptop musste meine Startnummer h&#228;ndisch eingeben. Kurze Zeit sp&#228;ter sollte sich dies als ein gro&#223;es Problem herausstellen, denn durch die aufw&#228;ndige manuelle Eingabe staute es sich leider vor dem Ziel. Im Zielbereich gab es warmen Tee, der echt lecker war und gut tat. Ich holte schnell meine Laufjacke (vom Warmlaufen) aus dem Schulgeb&#228;ude, denn ich wollte mir nicht wieder eine Mandelentz&#252;ndung einfangen, wie letztes Jahr beim Badenmarathon. Meinem Sohn holte ich noch einen Apfel aus dem Zielbereich und wir gingen recht schnell zum Auto, da der Regen dann doch etwas unangenehm war. Zum Gl&#252;ck verga&#223; ich nicht trockene Sachen mitzunehmen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Mit der gelaufenen Zeit bin sehr zufrieden. Zwar w&#228;re mit einer Nettozeitmessung und einer besseren Streckenkenntnis auch eine Sub45 m&#246;glich gewesen, aber letztendlich ist das nicht so wichtig. Auf dieser Zeit l&#228;sst sich auf jeden Fall aufbauen. Der Lauf an sich hat Spa&#223; gemacht, auch wenn die Teilnehmergr&#246;&#223;e schon etwas grenzwertig ist f&#252;r solch einen kleinen Veranstalter. Dies machte sich auch wie erw&#228;hnt im Zielbereich bemerkbar, als es zu einem Stau kam. Aber sowas kann mal passieren und der Veranstalter entschuldigte sich hierf&#252;r. Auch die Art der Zeitmessung wird &#252;berdacht. Ein weiteres Missgeschick passierte nach meinen Informationen auch in der Umkleide. M&#228;nnlein und Weiblein teilten sich versehentlich die gleiche Dusche. <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Gewinnspiel: Wildcard &#8220;StrongmanRun 2012&#8243;</title>
		<link>http://www.brennr.de/2012/03/19/gewinnspiel-wildcard-strongmanrun-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 08:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brennr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.brennr.de/?p=13878</guid>
		<description><![CDATA[Am 5.5. findet auf dem N&#252;rburgring der diesj&#228;hrige StrongmanRun statt. Die &#8220;Gr&#252;ne H&#246;lle&#8221; war bereits letztes Jahr Austragungsort f&#252;r den &#8220;st&#228;rksten Lauf Deutschlands&#8221;. Dieser ist bereits l&#228;ngst ausgebucht, doch ich habe noch eine Wildcard &#252;brig. Ich habe lange &#252;berlegt, selbst zu starten, zumal ich auch schon 2009 und 2010 dabei war (damals noch in Weeze). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/03/FF_SMR12_RGB_deutsch.jpg" title="Quelle: strongmanrun.de" class="left" rel="lightbox[13878]"><img src="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/03/FF_SMR12_RGB_deutsch-114x128.jpg" alt="Quelle: strongmanrun.de" title="Quelle: strongmanrun.de" width="114" height="128" class="alignnone size-thumbnail wp-image-13885" /></a>Am 5.5. findet auf dem N&#252;rburgring der diesj&#228;hrige <a href="http://www.fishermansfriend.de/strongmanrun/" title="http://www.fishermansfriend.de/strongmanrun/" target="_blank">StrongmanRun</a> statt. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrburgring" title="http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrburgring" target="_blank">&#8220;Gr&#252;ne H&#246;lle&#8221;</a> war bereits letztes Jahr Austragungsort f&#252;r den &#8220;st&#228;rksten Lauf Deutschlands&#8221;. Dieser ist bereits l&#228;ngst ausgebucht, doch ich habe noch eine Wildcard &#252;brig. Ich habe lange &#252;berlegt, selbst zu starten, zumal ich auch schon <a href="http://www.brennr.de/2009/04/05/bericht-strongmanrun-2009/" title="http://www.brennr.de/2009/04/05/bericht-strongmanrun-2009/">2009</a> und <a href="http://www.brennr.de/2010/04/28/bericht-strongmanrun-2010/" title="http://www.brennr.de/2010/04/28/bericht-strongmanrun-2010/">2010</a> dabei war (damals noch in Weeze). Doch ich verzichte auf eine Teilnahme und verschenke meine Wildcard.<span id="more-13878"></span></p>
<p><strong>Dies hat mehrere Gr&#252;nde.</strong><br />
Da w&#228;ren einerseits Frau und Kinder, f&#252;r die ich ein komplettes Wochenende opfern m&#252;sste, da mein Auto kaputt ist und ich mit der Bahn (6 Stunden) fahren und somit einen Tag vorher anreisen (und &#252;bernachten) m&#252;sste. Ein weiterer bedeutender Grund ist jedoch auch mein R&#252;cken. Wie bereits im <a href="http://www.brennr.de/2011/04/16/ich-bin-dieses-mal-zu-schwach/" title="http://www.brennr.de/2011/04/16/ich-bin-dieses-mal-zu-schwach/">letzten Jahr</a>, f&#252;hle ich mich auch jetzt noch nicht in der Lage, meinem R&#252;cken manche <a href="http://www.fishermansfriend.de/strongmanrun/streckenplan2012/" title="http://www.fishermansfriend.de/strongmanrun/streckenplan2012/" target="_blank">Hindernisse</a> zuzumuten. Die Gefahr ist f&#252;r mich einfach zu gro&#223;, dass ich mir erneut einen Bandscheibenvorfall zuziehe und eventuell operiert werden muss. Das ist es mir nicht wert. Daher verzichte ich auf einen Start, auch wenn es eine Riesengaudi ist und ich gerne die anderen Laufblogger dort getroffen h&#228;tte.</p>
<p><strong>Wie kann man gewinnen?</strong><br />
Anders als bei anderen Wildcard-Gewinnspielen musst Du hierf&#252;r nichts tun. Zumindest nicht im Vorfeld. Das Einzige, was ich verlange, ist, dass der Gewinner nach dem Lauf einen ausf&#252;hrlichen Erfahrungsbericht (mit Fotos w&#228;re w&#252;nschenswert) schreibt, den ich dann hier ver&#246;ffentliche. Wer also mitmachen m&#246;chte, schreibt mir einfach eine kurze Mail an &#8220;<strong><a href="mailto:wildcard@brennr.de?subject=Wildcard%20SMR" title="wildcard @ brennr.de" target="_blank">wildcard(at)brennr.de</a></strong>&#8220;. Eine Teilnahme ist bis 31. M&#228;rz 2012 m&#246;glich. Danach wird per Zufallsprinzip aus allen Teilnehmern ein Gewinner oder eine Gewinnerin gezogen.</p>
<p><strong>Hinweis:</strong><br />
Der Gewinner der Wildcard darf diese nicht weiterverkaufen oder weiterverschenken, sondern verpflichtet sich, diese selbst zu nutzen. Daher bitte auch vorab kl&#228;ren, ob Du an dem Tag kannst. Bei Krankheit oder Verletzung kann man nat&#252;rlich nichts machen.</p>
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		<title>Laufkunst bzw. Entenlauf</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 13:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brennr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag vor einer Woche wollte ich die 15 Kilometer voll machen und bin daher eine kleine Extraschleife gelaufen. Erst jetzt habe ich auf GarminConnect festgestellt, dass die gelaufene Strecke wie eine Quietsche-Ente mit Z&#252;gel aussieht. Gewollt h&#228;tte ich sowas auf Anhieb sicher nicht hinbekommen. Aber ich bin am &#220;berlegen, ob ich nicht einen kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/03/laufkunst.jpg" title="Laufkunst bzw. Entenlauf (Karte: GarminConnect / Bing)" class="left" rel="lightbox[13862]"><img src="http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2012/03/laufkunst-128x88.jpg" alt="Laufkunst bzw. Entenlauf (Karte: GarminConnect / Bing)" title="Laufkunst bzw. Entenlauf (Karte: GarminConnect / Bing)" width="128" height="88" class="alignnone size-thumbnail wp-image-13863" /></a>Am Sonntag vor einer Woche wollte ich die 15 Kilometer voll machen und bin daher eine kleine Extraschleife gelaufen. Erst jetzt habe ich auf <a href="http://connect.garmin.com/activity/156251207" title="http://connect.garmin.com/activity/156251207" target="_blank">GarminConnect</a> festgestellt, dass die gelaufene Strecke wie eine Quietsche-Ente mit Z&#252;gel aussieht. Gewollt h&#228;tte ich sowas auf Anhieb sicher nicht hinbekommen. Aber ich bin am &#220;berlegen, ob ich nicht einen kleinen Wettbewerb starten sollte, bei dem das originellste Streckenmuster gewinnt. Ich glaube, das k&#246;nnte recht lustig werden. <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Anmeldung &#8220;Heidelberg Halbmarathon 2012&#8243;</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 09:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brennr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettkämpfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich f&#252;r den SAS Halbmarathon Heidelberg angemeldet. Am Samstag begann die Anmeldefrist und bereits am Sonntag waren alle 3.500 Startpl&#228;tze weg! Mein Ziel ist (aufgrund des Streckenprofils) eine Sub2. Doch nun steht erst einmal eine Leistungsdiagnostik im Zentrum f&#252;r Sport und Pr&#228;vention Heidelberg an. Ich bin gespannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.brennr.de/wp-content/uploads/2008/02/hm_heidelberg.jpg' alt='Halbmarathon Heidelberg' class='left' />Ich habe mich f&#252;r den <a href="http://www.sashalbmarathon.tsg78-hd.de/" target="_blank">SAS Halbmarathon Heidelberg</a> angemeldet. Am Samstag begann die Anmeldefrist und bereits am Sonntag waren alle 3.500 Startpl&#228;tze weg! Mein Ziel ist (aufgrund des <a href="http://www.sashalbmarathon.tsg78-hd.de/profil_halbm.html" target="_blank">Streckenprofils</a>) eine Sub2. Doch nun steht erst einmal eine Leistungsdiagnostik im <a href="http://www.sportkardio.de/" title="http://www.sportkardio.de/" target="_blank">Zentrum f&#252;r Sport und Pr&#228;vention Heidelberg</a> an. Ich bin gespannt. <img src='http://www.brennr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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