Wettkampf

1. Besonders eine Woche vor dem Wettkampf viel trinken
Kurz vor dem Start sieht man viele Läufer, die noch schnell einen halben Liter trinken, damit sie für den Lauf genügend Reserven haben. Dies sind aber genau diejenigen, die bereits nach dem ersten Kilometer am Straßenrand pinkeln. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Trinken wichtig ist. Aber bereits ab einer Woche vor dem Wettkampf. So hatte ich das Gefühl, dass ich meine Wasserspeicher gut auffüllen konnte und am Wettkampftag gut vorbereitet war. Dabei habe ich stilles Wasser bevorzugt, weil es gut bekömmlich ist.

2. Sehr kohlenhydratreiche Ernährung ab 1 Woche vor dem Wettkampf
Wie auch das Trinken, ist eine frühzeitige Füllung der Energiespeicher mit Kohlenhydraten eine wichtige Komponente in der Wettkampfvorbereitung. Bei vielen Laufveranstaltungen werden am Tag zuvor eine sogenannte Pasta-Party angeboten. Diese sind zwar immer ganz nett und auch ein schönes Ritual, aber um die Energiespeicher gut zu füllen, muss dieses Carboloading bereits ab einer Woche vor dem Wettkampf erfolgen. Nudeln sind hierbei optimal. Auf fettreiche Nahrung sollte verzichtet werden. Am Abend vor dem Wettkampf esse ich Pasta mit Tomatensauce (leicht bekömmlich) und bin damit bisher immer gut gefahren.

3. Startunterlagen nach Möglichkeit bereits am Tag vor dem Wettkampf abholen
Nimmt man an einer etwas größeren Laufveranstaltung teil, wird oft die Möglichkeit angeboten, dass man die Startunterlagen (Startnummer usw.) bereits am Tag vor der Veranstaltung abholen kann. Dies kann ich nur empfehlen, da man sich dadurch viel Stress erspart. Und den sollte man am Wettkampftag nicht haben. Daher besser einen Tag vorher hingehen, ganz entspannt die Unterlagen abholen und, falls vorhanden, die Stände von Herstellern und Veranstaltern besuchen. Oft kann man dabei auch an der Pasta-Party teilnehmen und mit anderen Läufern quatschen. Ich empfand dies immer als schöne Einstimmung auf den Lauf. Manche Veranstalter bieten auch einen Versand der Startunterlagen an. Dies ist natürlich die bequemere Alternative. Aber auf alle Fälle besser, als am Wettkampftag total abgehetzt die Startnummer abzuholen, um nicht den Start zu verpassen. Dann doch lieber stressfrei am Tag zuvor.

4. Den eigenen “Fans” vorab die Passierpunkte vereinbaren und Zeiten nennen
Bei Wettkämpfen ist es immer eine schöne Sache, wenn einem Familie, Freunde und Bekannte am Straßenrand unterstützen. Doch bei größeren Laufveranstaltungen kann es durchaus vorkommen, dass man in der Masse übersehen wird. Daher ist es sinnvoll, wenn man mit seinen „Fans“ in den Tagen vor dem Lauf die Passierpunkte und die jeweiligen Durchlaufzeiten ausmacht (+- ein paar Minuten). So können sich die Fans besser darauf einstellen und konzentrieren. Zusätzlich ist es sinnvoll, wenn man an diesen Punkten auch noch ausmacht, auf welcher Straßenseite sie stehen. So kann man sich während des Laufs vor den Passierpunkten entsprechend ausrichten. Einer leistungssteigernden Unterstützung von den Fans steht somit nichts mehr im Wege.

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