Test Sportdrinks: Teil 2 “Powerade”

PoweradeHeute ist Montag und somit gibt es einen weiteren Testbericht zum Thema „Sportdrinks“. Dieses Mal ist „Powerade“ aus dem Hause CocaCola an der Reihe. Powerade habe ich schon einige Male in der Werbung gesehen und ist im Supermarkt auf Grund der Farben nicht zu übersehen. Das Ergebnis wird ebenfalls wieder zusammengefaßt auf der Seite „Tests->Sportdrinks“ zu finden sein.

Beschreibung
Powerade ist ein isotonisches Sportgetränk, welches in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt. Durch das Isotonic Liquid System (ILS) kann der Körper die benötigten Nährstoffe schneller aufnehmen. Diese isotonische Formel wurde nach sportwissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt und ist eine aufeinander abgestimmte Kombination aus Kohlehydraten und Mineralien. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit unterstützt und die Regeneration durch schnellere Verfügbarkeit von Mineralien und Traubenzucker beschleunigt. (www.powerade.de)

Inhaltsstoffe (Orange)
Wasser, Dextrose, Maltodextrin, Säuerungsmittel Citronensäure, Säureregulatoren Natrium- und Kaliumcitrate, Stabilisatoren E414 und E454, Aroma, Süßstoffe [Aspartam (enthält eine Phenylalaninquelle), Acesulfam K], Farbstoffe E104 und E110, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure

Nährwerttabelle (pro 100 ml)
Brennwert: 103kJ / 24 kcal
Eiweiß: < 0,1 g Kohlenhydrate: 5,7 g Fett: < 0,1 g Geschmack
Powerade gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen (Mountain Blast, Grapefruit & Zitrone, Orange, Wild Cherry, Mango). Ich entschied mich für „Orange“, da die Farbe der Flüssigkeit noch am natürlichsten aussah. Außerdem möchte ich bei den Tests weitestgehend bei Zitrone und Orange bleiben, um besser vergleichen zu können. Powerade schmeckt etwas zu süß und in den Geschmacksrichtung „Orange“ wie abgestandene Fanta. Durch die fehlende Kohlensäure ist es aber gut süffig und leicht gekühlt geschmacklich auch etwas besser.

Wirkung
Eine unmittelbare Wirkung konnte ich nicht unbedingt feststellen. Ist aber auch schwierig zu beurteilen. Mein Durst war jedoch nicht vollständig gestillt. Auch hatte ich nicht das Gefühl, als würde Powerade alles beinhalten, was mein Körper nach einem langen Lauf benötigt. Aber ich bekam später keine Kopfschmerzen auf Grund eines Mangels. Daher wurde mein Energiehaushalt anscheinend schon ein wenig ausgeglichen.

Verpackung
Die Flasche ist aus durchsichtigem Plastik gefertigt, welches recht flexibel ist und sich somit gut drücken läßt. Der Verschluß setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Zum einen wäre da der graue Drehverschluß, um die Flasche wieder auszufüllen. Als nächstes folgt der weiße Trinkverschluß, der durch einfaches Ausziehen zu öffnen ist. Das kann man mit einer Hand oder mit den Zähnen tun. Er lässt sich sehr leicht öffnen und schließen und ist absolut dicht. Über dem Trinkverschluß ist noch eine durchsichtige Kappe, die man vor dem ersten Schluck entfernen muß. Leider kann man immer nur kleine Schlücke zu sich nehmen, das Ventil schnell einen Unterdruck erzeugt, den man erst ausgleichen muß. Nach einem langen Lauf etwas nervig. Andererseits ist der Verschluß ideal, wenn man unterwegs nur ein paar Schluck nehmen möchte.

Preis
Eine Flasche mit 0,5l kostet 0,89€, was einem Literpreis von 1,78€ entspricht (zzgl. 25 Cent Pfand).

Fazit
Powerade wirkt insgesamt extrem künstlich und ungesund. Gerade die Geschmacksrichtung „Mountain Blast“ sieht sehr nach BASF pur aus. So stelle ich mir Schlumpf-Pisse vor. :mrgreen: Zudem ist es etwas zu süß und die Variante „Orange“ schmeckt wie abgestandene Fanta. Doch ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Ein trendiges Erfrischungsgetränk ist es allemal; ein optimaler Ausgleich meines Energie- und Flüssigkeitshaushaltes jedoch eher weniger.

2.5 Sterne

6 Kommentare zu “Test Sportdrinks: Teil 2 “Powerade”

  1. markus

    Habe es früher ab und an mal getrunken, aber inzwischen lasse ich es lieber im Regal stehen.

    Gibt es eigentlich ein Ende deines Tests? Also ist einer abzusehen?

    Ich könnte mir eine wachsende Tabelle vorstellen, bei denen Inhaltsstoffe verglichen werden.

  2. heiko@rnnr.de

    „So stelle ich mir Schlumpf-Pisse vor.“

    Knaller! 😀 Vielleicht kannst du noch ein bisschen was zu deinen Testbedingungen erzählen: läufst du erst ein paar km und trinkst dann zwischendurch oder nur am Ende eines Laufes? Immer eine ganze Flasche auf einmal? So ein bisschen das Drumherum 😉

    Die Vergleichstabelle gefällt mir, weiter so.

  3. Brennr Autor des Beitrags

    @ markus
    Ein Ende ist erstmal nicht abzusehen. Mir fallen spontan 6-7 Sportdrinks ein, die ich noch testen möchte. Aber es werden mit Sicherheit noch mehr.

    @ heiko@rnnr.de
    Ich trinke vor meinem Lauf ein paar Schluck. Dann laufe ich 15-20 Kilometer und trinke anschließend den Rest der Flasche leer. Während des Laufes also nicht.

  4. ahmet

    powerade sollte man waeren dem jogging trinken nicht nachher! ich empfaele den blauen. es lindert seitenstiche. beim laufen immer öffter trinken. aber nur ein kleinen schluck.

    halbes lieter, also eine flasche sollte für ein halbmarathon reichen.

    pures wasser gleicht den zuckerspiegel beim laufen nicht so aus wie powerade.

    unbedingt das blaue trinken. nach 3 – 4 trainingseinheiten kann man es nicht mehr lassen.

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