Bericht „Hockenheimringlauf 2007“

HockenheimringlaufDer Lauf ist vorüber und ich habe doch tatsächlich meine Bestzeit um beinahe 3 Minuten verbessert! 😀 Laut iPod waren es sogar 4 Minuten. Keine Ahnung, warum er heute nicht so genau war. Vielleicht war ihm die Strecke so schnell, daß er selbst zu schnell wurde. 😉 Meine Laufuhr zeigte allerdings exakt 47:56 min an und der vertraue ich doch etwas mehr. Natürlich habe ich auch dieses Mal wieder einen ausführlichen Bericht geschrieben.

Nach dem Aufstehen:
Da der Veranstaltungsort sozusagen direkt vor der Haustür liegt, mußte ich nicht ganz so früh aufstehen. Um 8 Uhr klingelte mein Wecker und ich zog meine Laufsachen an. Darüber eine Trainingsanzug, da es draußen sehr kalt war. Anschließend trank ich einen ULTRA Starter, um meine Energie-Speicher aufzufüllen, sowie ein Drittel Ampulle L-Carnitin. Ich packte noch meine Power-Marshmallows und 5€ (Startgeld) ein und los ging es.

Die Anfahrt:
Schon als ich den ersten Schritt vor die Haustür setzte, merkte ich, wie schweinekalt es war. Laut Auto-Boardcomputer waren es 0° Grad. Egal. Motor an und los Richtung Hockenheimring. Da dieser sehr leicht zu finden ist (gute Beschilderung), war ich schon kurze Zeit später da. Die Einweiser führten mich zu meinem Parkplatz, der unmittelbar beim Fahrerlager war. Alles gut organisiert.

Vor dem Start:
Ich machte mich gleich auf den Weg, um mir meine Startnummer abzuholen. Die Stände waren in Buchstaben aufgeteilt, wodurch alles recht zügig abgewickelt werden konnte. Gegen 5€ Startgebühr bekam ich meine Nummer. Da es erst kurz nach halb neun war, erforschte ich die Umgebung. In der Boxengasse gab es Stände mit Essen und Trinken, aber auch Sportartikel und Infos zu anderen Laufveranstaltungen. Es gab zudem provisorische Umkleideräume für Männer und Frauen. Vor dem 10km-Lauf fanden noch weitere Läufe statt, u.a. auch für Kinder. Kurz vor 10 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Start, da der Lauf um 10.20 Uhr los ging. Dort traf ich dann Benjamin und Daniel von run4miles. Benjamin lief zuvor die 5km-Distanz und paßte freundlicherweise auf meine Sachen auf. Daniel startete mit mir den 10er. Am Start waren insgesamt 1140 Läufer versammelt. Ich nahm noch einen zu mir und pünktlich um 10.20 Uhr startete der Lauf.

Der Lauf:
Die ersten 500 Meter ging es nur sehr langsam voran, da das Feld sehr dicht war und einige Kurven zu laufen waren. Danach ging es besser voran und ich übertrieb es ein wenig mit dem Tempo. Erst nach Kilometer 2 fand ich meinen Rhythmus. Laut iPod war ich schneller unterwegs, als ich dachte. Ich lief weit unter 5 min / km. Die Strecke war wie erwartet sehr schnell und auch sehr interessant, da ich ja auf den Spuren von Michael Schuhmacher & Co. unterwegs war. Nach ca. 6 Kilometern zog Daniel ein klein wenig davon, doch ich versuchte, den Abstand (ca. 10 s) nicht größer werden zu lassen. Ich fühlte mich noch immer sehr gut und hielt mein Tempo. Zwei Kilometer vor dem Ziel versuchte ich nochmal etwas schneller zu werden. Daniel hatte anscheinend noch etwas mehr Energie (lag wohl an dem Power-Marshmallow, den ich ihm am Start geschenkt habe 🙄 ), da er auf einmal weiter weg war. Auf den letzten Metern gab ich nochmal alles und kam mit 47:56 min (Brutto: 48:03 min) ins Ziel. Dies bedeutete Platz 473 von 1140 bzw. AK 37 von 59 (siehe Ergebnisliste).

Nach dem Lauf:
Im Zielkanal wurde noch schnell meine Startnummer gescannt und dann realisierte ich erst, daß ich meine bisherige Bestzeit (50:50 min) um beinahe 3 Minuten unterboten habe! Ich gratulierte Daniel zu seiner tollen Zeit (47:28 min) und wir verglichen unsere iPods. Laut seinem iPod ist er erst 9,3 Kilometer gelaufen. Die Abweichung ist schon enorm. Meiner zeigte 10,25 Kilometer an. Da ich etwas weiter hinten gestartet bin und nicht immer Ideallinie lief, sind es bei mir ca. 200 Meter Abweichung. Diese Mal war er leider etwas ungenauer als sonst. Keine Ahnung warum. Vielleicht wurde er von der schnellen Strecke dazu verleitet, selbst schneller Daten zu speichern. 😉 Wir gingen dann zu Benjamins Auto, da er dort meine Tasche verstaut hatte. Leider mußte ich gleich nach Hause und so mußte ich mich auch schon wieder von den Beiden verabschieden. Aber wir sehen uns ja bereits beim Schlossparklauf am 18.11. in Karlsruhe wieder.

Analyse:
Woran lag es, daß ich plötzlich so schnell war? An dem ULTRA Starter? Oder am L-Carnitin? Vielleicht doch der Power-Marshmallow vorm Start? Oder einfach gutes Training und eine schnelle Strecke? Wahrscheinlich eine Kombination aus allem. Jedenfalls war ich ein wenig überrascht, als ich meine Zielzeit sah. Naja, ein Wettkampf ist aber auch etwas anderes als Training. Da läuft es sich anscheinend besser.

Fazit:
Dies war zwar erst mein dritter offizieller Lauf, aber ich muß sagen, daß er doch etwas Besonderes ist. Diese Location ist echt sehenswert und die Strecke ist ideal für schnelle Läufe. Die Organisation ist gut und die 5€ Startgebühr sind absolut ok. Viele Zuschauer sind zwar nicht vor Ort, aber auch leere Zuschauerränge können beeindruckend sein. Ich kann mir gut vorstellen, nächstes Jahr nochmal daran teilzunehmen.

Bilder:
Daniel + ich Vor dem Start Der Start
Kurz nach dem Start Warmgelaufen Zieleinlauf

Vielen Dank an Benjamin von run4miles, der die Bilder gemacht hat.

5 Kommentare zu “Bericht „Hockenheimringlauf 2007“

  1. dan

    yo, coole sache, das! ermutigt mich, bald auch mein erstes 10km rennen hinzulegen … warte nur auf ein nettes rennen in d,dorf vor der haustür 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: