Hockenheimringlauf 2014

Hockenheimringlauf 2014Wie jedes Jahr an Allerheiligen fand etwas mehr als zwei Wochen wieder der Hockenheimringlauf statt. Ursprünglich wollte ich selbst daran teilnehmen. Nicht nur wegen der schnellen Strecke, sondern weil sich auch mein Kumpel angemeldet hatte. Doch mein Problem mit der Achillessehne machte mir einen Strich durch die Rechnung. Ok, in Bestzeitform war ich eh nicht, aber dennoch wäre ein schneller Wettkampf auch mal wieder schön gewesen. Die Schmerzen sind da und man sollte sie nicht ignorieren. Daher beschloss ich mein vorzeitiges Saisonende.

Dennoch wollte ich zur Veranstaltung gehen. Die Kulisse ist außergewöhnlich und die Strecke zuschauerfreundlich. Und nicht zuletzt lief ja auch noch mein Kumpel (im Brennr.de-Shirt!) mit. Also schnappte ich mir meine Kamera und nahm auf passive Weise am Wettkampf teil. Statt Iso-Getränke waren jetzt Iso-Werte interessant. Mit meinem Tele gewappnet habe ich am Streckenrand Jagd auf die Läufer gemacht. Ein Profifotograf bin ich sicherlich nicht, aber Spaß machte es trotzdem. Es war spannend, solch ein Rennen mal aus der Sicht eines Zuschauers zu verfolgen und festzuhalten. Und ganz nebenbei habe ich so meinem Kumpel zu ein paar kostenlosen Lauffotos verholfen. Dennoch wäre ich verdammt gerne selbst gelaufen. Es kribbelte sehr in den Beinen. Aber es brannte auch in der Sehne. Vielleicht nächstes Jahr. Und dann möchte ich ein Blitzerfoto! 😛

PS: Mein Kumpel sagte vor dem Lauf eine 36:40 an. Er kam nach 36:40,2 ins Ziel… 😉

6 Kommentare zu “Hockenheimringlauf 2014

  1. Jan

    Weise Entscheidung, denke ich. Auch wenn’s kribbelt. Wünsch‘ gute Besserung und dass du bald auch selbst wieder an der Startlinie stehst!
    Jan

  2. Wiesel

    Jepp denke ich auch. Überlege selbst auch in solchen Fällen oft hin und her (und weiß wie schwer es ist wenn man einen Start fest geplant hat nicht zu starten) aber mit dem Alter kommt bei mir irgendwie die Vernunft durch 😉

    Auf jeden Fall eine kluge Entscheidung. Was hilft ein vermutlich eher mäßiger Wettkampf (aufgrund Achillesehnenschmerzen und schwacher Saisonendform) wenn dafür danach wochenlang nichts mehr läuft. Mit dem Jungfrau Marathon war der Saisonhöhepunkt so oder so durch. Von daher Verletzung auskurieren, Kraft sammeln, in den tollen Erinnerungen schwelgen und weiter gehts!

    Die vielen (ungewohnten) Berg-km können natürlich ein Auslöser für die Achillessehnenprobleme sein. Check aber auch mal dein Schuhwerk ….

  3. Brennr Autor des Beitrags

    @Jan: Danke! Es war mit Sicherheit die richtige Entscheidung.

    @Wiesel: Genau so sehe ich das auch. An den Schuhen liegt es aber glaub ich nicht. Vielleicht eher am Laufstil.

    @Eddy: Als Mountainbiker hätte ich mir das Teil schon längst geholt, aber als Läufer finde ich es eher unpraktisch.

    @Chris: Die Bremsspuren sind noch vom Vorjahr. 😛

    @Laufhannes: Gutes Auge. 😉 Für nächstes Jahr halte ich für etwas unrealistisch. Das wären ganze 2,5 Minuten. Langfristig würde diese Zielzeit schon gerne mal sehen. Aber lange warten darf ich damit auch nicht. Ich werde nicht jünger. 😐

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